Françoise Hardy - Frag den Abendwind (French translation)

French translation

Demande au vent du soir

Demande au vent du soir
Où commence le bonheur,
Mais ne demande pas
Pourquoi il se détruit parfois.
Demande à la Lune d'argent
Où vit l'amour,
Mais ne lui demande pas
Quand il se détruira.
 
Les contes sont si merveilleux
Parce que les enfants les comprennent.
Et le prince à la fin
Parvient toujours à vaincre le méchant dragon.
Celui qui a trouvé l'arc-en-ciel
Qui était tout là haut dans le ciel,
Lui seul sait où le plus beau
Trésor du monde est enterré.
 
Demande au vent du soir
Où commence le bonheur,
Mais ne demande pas
Pourquoi il se détruit parfois.
Demande à la Lune d'argent
Où vit l'amour,
Mais ne lui demande pas
Quand il se détruira.
 
Le vent d'été casse toujours
Les fleurs comme un petit enfant
Qui ne sait plus que faire
De son plus beau jouet.
Toutes les rues sont grises,
Mais le monde tourne en rond.
Les étoiles deviennent toujours aveugles
Quand un nouveau jour commence.
 
Demande au vent du soir
Où commence le bonheur,
Mais ne demande pas
Pourquoi il se détruit parfois.
Demande à la Lune d'argent
Où vit l'amour,
Mais ne lui demande pas
Quand il se détruira.
 
Feel free to correct whatever I wrote, even when I haven't requested proofreading. ^^
Submitted by Klou on Fri, 24/11/2017 - 19:37
Added in reply to request by Hansi K_Lauer
Last edited by Klou on Wed, 27/12/2017 - 13:07
German

Frag den Abendwind

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Comments
Hansi K_Lauer    Sat, 25/11/2017 - 03:45

La plus belle chanson de Françoise Hardy en allemand.
Merci Monsieur Le Clou!

Klou    Sat, 25/11/2017 - 10:29

Ich bin kein Mann aber gern geschehen Regular smile

Natur Provence    Mon, 25/12/2017 - 19:17

Hansi hat Recht, der "Abendwind" ist ein sehr schönes Chanson in deutscher Sprache. Nur schade, dass nach den "großen 60er-Jahren" die Begeisterung der Franzosen für die deutsche Sprache deutlich nachgelassen hat (außer vielleicht Mireille Matthieu und Gilbert Becaud)
Zur Übersetzung eine kleine Bemerkung:
"Celui qui trouve l'arc-en-ciel Qui est tout là haut dans le ciel" im deutschen Text steht hier das Imperfekt
"Mais le monde tourne encore": Bin mir nicht sicher, ob hier der Sinn getroffen ist: 1. stört mich das encore, 2. kann "sich im Kreise drehen" weniger die Bewegung ausdrücken wollen als den Umstand, dass man nicht vorwärts kommt, aber das ist eine Interpretationsfrage.

Klou    Wed, 27/12/2017 - 10:28

Ich finde das schade auch. Im französische Radio hört man nur Französisch, Englisch und manchmal Spanisch. Deutsch hat den Ruf eine schwierige Sprache zu sein. Vielleicht ist es so nicht in jeder Region, aber wo ich wohne, interessieren sich nicht viele Leute für die Deutschsprache.

Danke für Deinen Hinweis. Regular smile
Ich habe missverstanden. Ich dachte "doch die Welt dreht sich im Kreis" bedeutete, dass es noch Hoffnung gibt. Ich habe "encore" gelöscht.
"Le monde tourne en rond" bedeutet, dass immer dieselbe Dinge passieren, es gibt nichts neues. Zum Beispiel gibt es eine Liebe, dann eine Trennung, dann eine andere Liebe usw. Wenn diese Worte nur bedeuten, dass man nicht vorwärts kommt, ist es vielleicht besser nur "Le monde tourne" zu schreiben.

Hansi K_Lauer    Wed, 27/12/2017 - 12:19

>" Alle Straßen sind so grau,
Doch die Welt dreht sich im Kreis.
Immer werden Sterne blind,
Wenn neu ein junger Tag beginnt."

Ich finde schon, dass man hier "Doch die Welt dreht sich im Kreis" als verhalten optimistische Andeutung
verstehen kann, denn sie wird ja gegen das melancholische "Alle Straßen sind so grau" gestellt.
Das wird noch unterstützt durch die folgenden beiden Zeilen, in denen der Tenor mitschwingt:
"Altes muss vergehen, damit Neues entstehen kann."

Natur Provence    Wed, 27/12/2017 - 12:42

wie gesagt, Interpretationssache. Was mich für die optimistischere Sicht einnimmt, ist das "doch", das in einem Gegensatz zu dem traurigen "grau" steht. Dagegen finde ich nicht, dass man aus den beiden nachfolgenden Zeilen ein Argument gewinnen kann, denn hier steht "blinde Sterne" gegen "neuer Tag", was gerade den immerwährenden Kreislauf versinnbildlicht- abends helle Sterne werden am Tag blind und umgekehrt.

mk87    Wed, 27/12/2017 - 13:01

Das Schwierige am Deutschen ist meiner Meinung nach nicht unbedingt die Grammatik, denn die kann man lernen. Was am Deutschen meines Erachtens schwieriger zu lernen ist als an anderen germanischen, den romanischen und in gewisser Weise auch an den slawischen Sprachen (wobei ich hier nur das Russische zu beurteilen vermag), ist, dass zahlreiche Partikeln sowie Veränderungen in der Syntax den Ausdruck sehr stark verändern können, was es für Nicht-Muttersprachler schwer macht, "natürlich" zu formulieren (und umgekehrt, einen gewissen Ton zu erkennen). Dazu kommen zahlreiche Kleinigkeiten wie die Besonderheit des Personalpronomens "es", unerwartete Besonderheiten bei bestimmten Verben (zum Beispiel "lassen" und "scheinen") und so weiter (die Liste ist länger als man denkt). Eine weitere Schwierigkeit, die hinzukommt, ist, dass in Deutschland (weniger in Österreich, aber auch da) im Allgemeinen recht wenig Interesse bei den Menschen erkennbar ist, die eigene Sprache "korrekt" (wobei es hier natürlich auch einen Spielraum gibt, was "korrekt" ist) zu verwenden und sich mit ihr auseinanderzusetzen. Es fehlt außerhalb der sprachlichen Fachbereiche häufig ein generelles Sprachbewusstsein. Das erschwert es wiederum Nicht-Muttersprachlern, das Deutsche aus authentischen Texten und Gesprächen systematisch zu erlernen.

Natur Provence    Wed, 27/12/2017 - 14:35

Ich weiß nicht, ob die Österreicher bewusster mit ihrer Sprache umgehen als die Deutschen. Sicherlich ist richtig, dass Sprache nicht mehr ernst genommen wird und daher auch nicht mehr "gepflegt" wird, sondern verludert.
Dies ist leider aber keine auf das Deutsche beschränkte Analyse; gerade mir fällt im geschätzten Französischen, das den Wert seiner Sprache - scheinbar?- hochhält durch staatliche Institutionen, auf, wie diese Sprache offenbar immer mehr in ein gesprochenes und meist auch geschriebenes (Jugend?)Französisch (erstmals z.B um 1990 K7 für Cassette) und das des Bildungsbürgertums auseinanderdriftet; offenbar hat der franz. Erziehungsminister dies auch gesehen und will das tägliche Diktat zur Pflicht machen, andrerseit aber auch die Rechtschreibung durch Abschaffen einiger Akzente o.a. vereinfachen- mal sehen, was daraus wird.
Diese Lautmalerei ist übrigens auch dem Englischen weit weniger fremd als dem Deutschen.

Natur Provence    Wed, 27/12/2017 - 14:22

Ich weiß, Deutsch gilt als schwierig, ist es aber nicht; es ist nur anders, eher wie Latein mit einer ziemlich klaren Grammatik. Englisch gilt als einfach, ist es aber auch nicht, obwohl die Grammatik viel einfacher strukturiert ist, denn man muss, will man Englisch beherrschen, die "Anglizismen" kennen. Aber auf "pidgin"-Englisch kann natürlich jeder.
Zu Französisch fällt mir kein solches verbreitetes Vorurteil ein, aber ich finde dessen Grammatik, insbesondere die Flektion der Personalpronomen mit ihrem Gegenstand (z.B. sa mère, im Gegensatz zu "seine Mutter"- Pronomen bezieht sich auf den "Besitzer" zurück- oder die größere Anzahl der Zeitformen in der Konjunktion) schwieriger als im Deutschen.
Zu "die Welt dreht sich im Kreis" würde ich das "rond" nicht weg lassen; "le monde tourne" sagt m.E. eher das Gegenteil, dass nämlich die Welt weitergeht, so wie man "tourne une page". Du beschreibst es im Kommentar richtig mit "es passieren immer dieselben Dinge", sie wiederholen sich.

In (manchen) deutschen Radiosendern wird im übrigen sogar recht häufig französischsprachige Musik gespielt, z.B. bei SR3 oder bei MDR Kultur (früher Figaro), die es beide auch als app gibt.

Hansi K_Lauer    Wed, 27/12/2017 - 12:43
Quote:

"Aber auf "pidgin"-Englisch kann natürlich jeder."

... und übersetzt leider auch so mancher ....
Teeth smile

Quote:

"Zu Französisch fällt mir kein solches verbreitetes Vorurteil ein, ..."

Französisch gilt in Deutschland auch als "schwierig".
Ich empfinde die ständigen Zusammenziehungen in der gesprochenen Sprache und die ständigen Weglassungen im geschriebenen Französisch als einen schier undurchdringlichen Dschungel.
Ich habe nie auf einer regulären Schule Französisch gelernt und kann vom geschriebenen Wort vielleicht (mit Hilfsmitteln) 75% verstehen
(besser gesagt: interpretieren), vom gesprochenen Französisch würde ich vielleicht irgendwas zwischen 10% und 20% verstehen.
(Das alles nur, weil ich mir in der Zwischenzeit die spanische Sprache als eine andere lateinische Sprache angeeignet habe.)

Viele Deutsche finden Spanisch viel einfacher zu lernen und dem schließe ich mich an.
Es gewinnt auch an den Schulen immer größere Beliebtheit.
Französisch fühlt sich so an, als wolltest du einen Igel anpacken.

Klou    Wed, 27/12/2017 - 14:00

Für die Franzosen ist die deutsche Grammatik schwierig. Es gibt viele komplizierte Grammatikregeln, wie die Deklinationen oder die Wortstellung. Mit Englisch ist das Problem nicht die Anglizismen, aber die Aussprache.

Es ist schön zu sehen, dass die Deutschen mögen Französisch. Regular smile
Das ist keine Radio, aber gibt es auch die Fernsehsender Arte.

Natur Provence    Wed, 27/12/2017 - 14:38
Klou wrote:

Für die Franzosen ist die deutsche Grammatik schwierig. Es gibt viele komplizierte Grammatikregeln, wie die Deklinationen oder die Wortstellung.

Stimmt, die Deklination ist eine grammatikalische Besonderheit, eben Latein, aber die Wortstellung? Hier ist das Französische viel strikter als das Deutsche.