Johnny Hallyday - Le chant des partisans

French

Le chant des partisans

Ami, entends-tu le vol noir des corbeaux sur nos plaines ?
Ami, entends-tu les cris sourds du pays qu'on enchaîne ?
Ohé, partisans, ouvriers et paysans c'est l'alarme,
Ce soir l'ennemi connaîtra le prix du sang et des larmes...
 
Montez de la mine, descendez des collines, camarades !
Sortez de la paille les fusils, la mitraille, les grenades.
Ohé, les tueurs à la balle ou au couteau, tuez vite !
Ohé, saboteur, attention à ton fardeau : dynamite...
 
C'est nous qui brisons les barreaux des prisons
pour nos frères,
La haine à nos trousses et la faim qui nous pousse,
la misère.
Il y a des pays où les gens au creux des lits
font des rêves,
Ici, nous, vois-tu, nous on marche et nous on tue,
nous on crève...
Oui, on crève...
 
Ici chacun sait ce qu'il veut, ce qu'il fait quand il passe,
Ami, si tu tombes, un ami sort de l'ombre à ta place.
Demain du sang noir séchera au grand soleil
sur les routes,
Chantez, compagnons, dans la nuit la liberté
nous écoute...
 
Chantez...
Allez, chantez...
Chantez, compagnons !
 
Submitted by Valeriu Raut on Tue, 03/09/2013 - 20:07
Last edited by Valeriu Raut on Wed, 25/10/2017 - 07:05
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Comments
Natur Provence    Sun, 22/10/2017 - 19:57

Ein Propagandalied, das zu seiner Zeit seine Berechtigung gehabt hat, das aber hoffentlich heutzutage mehr als überholt ist. Ich finde es furchtbar und unverständlich, dass ein Johnny Hallyday meinte, es aufnehmen zu müssen.

Valeriu Raut    Thu, 26/10/2017 - 07:03

La politique du siècle passé est devenue l'histoire.
Les guerres sont des grandes cruautés et on devrait faire tout pour les éviter.
Ce chant est patriotique, car les partisans étaient des brigands patriotes.
On a créé l'Union européenne et aujourd'hui l'Allemagne et la France sont des états amis.
Pour vous, Johnny Hallyday est un saint – parce qu'il chante si bien.
Généralement, les artistes ne prennent pas parti dans la politique, car ils risquent de perdre la moitié de leurs fans.
Et Johnny Hallyday n'est pas un saint.
Bien au contraire, il chante volontiers (et avec succès) tout ce qu'on peut vendre sur le marché.
La guerre finie, on s'est rendu compte que les partisans ont été autrement que démocrates.
Mais leurs chansons restent patriotiques.

Un soldat est un jeune obligé d’aller à la guerre ; il porte une uniforme et il y a des lois qui réglementent les droits des prisonniers de guerre.
Un partisan ne porte pas d'uniforme ; il est considéré un terroriste.
La justice se faisait vite, sans procès, tant par les partisans comme pour les partisans.

Hansi K_Lauer    Tue, 24/10/2017 - 09:07
Nature Provence wrote:

... das aber hoffentlich heutzutage mehr als überholt ist.

Kann Geschichte jemals überholt sein? Warum gibt es Denkmäler?
Sind die Menschen, die sich im Kampf für die Freiheit ihrer Völker geopfert haben nur wert, dass man ihre Gräber einebnet?
Nur wenn wir die Geschichte kennen, haben wir eine Chance, gemachte Fehler nicht zu wiederholen.
Ein großartiges Lied, ein pathetischer Text, den ich beeindruckt und mit Respekt anhöre.

Natur Provence    Tue, 24/10/2017 - 09:03

Damit ist fast alles gesagt, nur in einem widerspreche ich: "Un soldat est un jeune obligé d’aller à la guerre". Nein, es gibt keine Pflicht (auch wenn das so im Gesetz steht, und bei Verstoß hart- mit dem Tode- bestraft wird.
Pflicht ist, seinem Gewissen zu folgen.
Serge Reggiani hat mit "Le Déserteur" das richtige dazu gesungen:
http://lyricstranslate.com/en/serge-reggiani-le-d%C3%A9serteur-lyrics.html

Hansi K_Lauer    Tue, 24/10/2017 - 09:24

Beste(r) "Nature Provence", ich glaube, du musst an deinem Geschichtsbild noch etwas arbeiten.
Der Dienst in der Wehrmacht war Pflicht, der sich keiner so ohne weiteres entziehen konnte.
Nicht jeder ist zum Märtyrer geboren und leider waren auch viele verblendet und verführt durch die Nazi-Propaganda.
Um Deserteur werden zu können, musste man erst mal Soldat gewesen sein.
Manche Soldaten sind desertiert und haben sich den Partisanen angeschlossen, oder sind an der Ostfront zur Roten Armee übergelaufen.
Mit geringer Überlebenschance.

Natur Provence    Tue, 24/10/2017 - 12:21

Werter Hansi, nein, das glaube ich nicht! Ein Deserteur ist kein Märtyrer, auch ein Soldat oder ein Partisan nicht, verwechsle hier mal nicht die Begriffe. Jemand, der sich entgegen dem Gesetz dem Waffendienst entzieht, wird durch die Strafe, die er damit auf sich zieht, nicht zum Märtyrer, kann aber ein Held sein. Ich sage auch nicht, dass man sich der Wehrpflicht, ob damals oder heute, "leicht entziehen kann". Es kann aber Gewissenpflicht sein, genauso, wie in den Widerstand zu gehen. Wenn jemand bzw. alle einen Krieg durch gemeinsame Verweigerung des Dienstes verhindern und dadurch die Partisanen überflüssig machen oder ob man sich in den nicht militärischen Widerstand, der durchaus verschiedene Ausprägungen haben kann, begibt, verdient in meinen Augen Respekt. Siehe auch die Deserteure von Craonne im 1.WK: Als den Toten ein Denkmal errichtet wurde, soll der franz. Ministerpräsident Jospin die Deserteure gewürdigt haben: "C'est Lionel Jospin, Premier ministre à l'époque, qui inaugura le monument le 5 novembre 1998. Dans son discours, Lionel Jospin a souhaité que les Soldats fusillés pour l'exemple, « épuisés par des attaques condamnées à l’avance, glissant dans une boue trempée de sang, plongés dans un désespoir sans fond », qui « refusèrent d’être des sacrifiés », victimes « d’une discipline dont la rigueur n’avait d’égale que la dureté des combats, réintègrent aujourd’hui, pleinement, notre mémoire collective nationale": 
https://fr.wikipedia.org/wiki/Plateau_de_Californie
Und insofern muss Du an Deinem geschichtlichen Wissen noch etwas arbeiten: Gerade Frankreich und Luxemburg hatten eine nicht unerhebliche Anzahl von Deserteuren und Partisanen aufzuweisen, und zwar Deserteuren aus der Wehrmacht, die Elsässer, Lothringer und Luxemburger den Deutschen gleichgestellt und zwangsweise in die Wehrmacht eingezogen hat. Dass da etliche nicht mitgemacht haben, versteht sich von selbst: Sie haben sich versteckt oder sind in den Widerstand (résistance) gegen die Deutschen gegangen, wurden dadurch also zu Partisanen, wenn sie nicht, wie z.B. de Gaulle oder der Luxemburger Thronfolger in der regulären Armee der Alliierten Dienst getan haben. Dass nicht jeder diesen Mut hat, muss ich leider zugestehen. Und abschließend, und das meine ich so, nur zur Richtigstellung: Um zu desertieren, muss man(n) keineswegs vorher Soldat gewesen sein, siehe "Le Déserteur". Man kann sich auch schon vorher dem entziehen, die Bestrafung verhindert das aber nicht unbedingt. Letzten Endes ist es immer so, dass nur die Angst vor den Konsequenzen uns hindert, Dinge zu tun, die einem das Gewissen nahelegt.

Hansi K_Lauer    Wed, 25/10/2017 - 08:46

Leider hast du mich falsch verstanden.
Ich habe nicht gesagt, dass ein Deserteur ein Märtyrer sei.
Ich bezog mich auf diese Sätze von dir in Erwiderung auf Valeriu Raut:

Nature Provence wrote:

"Un soldat est un jeune obligé d’aller à la guerre". Nein, es gibt keine Pflicht (auch wenn das so im Gesetz steht, und bei Verstoß hart- mit dem Tode- bestraft wird.
Pflicht ist, seinem Gewissen zu folgen.

Damit hast du eine Schuld all jenen (deutschen) Soldaten zugewiesen, die den Kriegsdienst für Hitler nicht verweigert haben. Sie seien ihrem Gewissen nicht gefolgt. Leider hatten die wenigsten so ein pazifistisches Bewusstsein, dass man Gewissensbisse überhaupt voraussetzen konnte. Wie gesagt, wenn man unter der Hitlerdiktatur groß geworden war, war es auch schwer, ein kritisches oder gar antifaschistisches Bewusstsein zu entwickeln. Selbst die jungen Männer der "Weißen Rose" entzogen sich nicht ihrer Einberufung.
Das zu tun wäre schon ein Akt des Märtyrertums gewesen, denn das hätte unweigerlich KZ bedeutet.
Die "Zeugen Jehovas" haben das ja bewusst in Kauf genommen, und hier geradezu dem Märtyrertum gefröhnt, ganz ihrer christlich-fundamentalistischen Weltanschauung folgend.

Nature Provence wrote:

Wenn jemand bzw. alle einen Krieg durch gemeinsame Verweigerung des Dienstes verhindern und dadurch die Partisanen überflüssig machen ...

Das halte ich für weltfremd.
Wäre schön, wenn es sowas jemals gegeben hätte.

Der Rest von dem, was du da geschrieben hast, ist ja ganz ok.
Umso weniger verstehe ich deine Eingangsbemerkung.