Iron Maiden - Rime of the Ancient Mariner (German translation)

English

Rime of the Ancient Mariner

Hear the rime of the Ancient Mariner
See his eye as he stops one of three
Mesmerises one of the wedding guests
Stay here and listen to the nightmares of the Sea.
 
And the music plays on, as the bride passes by
Caught by his spell and the Mariner tells his tale.
 
Driven south to the land of the snow and ice
To a place where nobody's been
Through the snow fog flies the albatross
Hailed in God's name, hoping good luck it brings.
 
And the ship sails on, back to the North
Through the fog and the ice and the albatross follows on
 
The mariner kills the bird of good omen
His shipmates cry against what he's done
But when the fog clears, they justify him
And make themselves a part of the crime
 
Sailing on and on and North across the sea
Sailing on and on and North 'til all is calm.
 
The albatross begins with its vengeance
A terrible curse, a thirst has begun
His shipmates blame bad luck on the Mariner
About his neck, the dead bird is hung
 
And the curse goes on and on and on at sea
And the curse goes on and on for them and me.
 
"Day after day, day after day, we stuck nor breath nor motion
As idle as a painted ship upon a painted ocean
Water, water, everywhere and all the boards did shrink
Water, water, everywhere nor any drop to drink."
(SAMUEL TAYLOR COLERIDGE)
 
There, calls the Mariner, there comes a ship over the line
How how can she sail with no wind in her sails and no tide.
 
See...onward she comes
Onward she nears, out of the sun
See...she has no crew
She has no life, wait but there's two.
 
Death and she Life in Death, they throw their dice for the crew
She wins the Mariner and he belongs to her now.
Then...crew one by one
They drop down dead, two hundred men
She...She, Life in Death.
She lets him live, her chosen one.
 
"One after one by the star dogged moon,
too quick for groan or sigh
each turned his face with a ghastly pang,
and cursed me with his eye
four times fifty living men
(and I heard nor sigh nor groan),
with heavy thump, a lifeless lump,
they dropped down one by one."
(SAMUEL TAYLOR COLERIDGE)
 
The curse it lives on in their eyes
The Mariner he wished he'd die
Along with the sea creatures
But they lived on, so did he.
 
And by the light of the moon
He prays for their beauty not doom
With heart he blesses them
God's creatures all of them too.
 
Then the spell starts to break
The albatross falls from his neck
Sinks down like lead into the Sea
Then down in falls comes the rain.
 
Hear the groans of the long dead seamen
See them stir and they start to rise
Bodies lifted by good spirits
None of them speak and they're lifeless in their eyes.
 
And revenge is still sought, penance starts again
Cast into a trance and the nightmare carries on.
 
Now the curse is finally lifted
And the Mariner sights his home
Spirits go from the long dead bodies
Form their own light and the Mariner's left alone.
 
And then a boat came sailing towards him
It was a joy he could not believe
The Pilot's boat, his son and the hermit.
Penance of life will fall onto Him.
 
And the ship it sinks like lead into the sea
And the hermit shrives the mariner of his sins.
 
The Mariner's bound to tell of his story
To tell his tale wherever he goes
To teach God's word by his own example
That we must love all things that God made.
 
And the wedding guest's a sad and wiser man
And the tale goes on and on and on and on.
 
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German translation

Die Ballade vom alten Seemann

Hört die Ballade vom alten Seemann
Blickt in seine Augen als er einen der Drei aufhält
Einer der Hochzeitsgäste wird in seinen Bann gezogen
Bleibt und lauscht den Alpträumen der See
 
Und die Musik spielt weiter als die Braut vorbeizieht
(Der Gast ist) wie hypnotisiert, als der Seemann seine Geschichte erzählt:
 
Es verschlug uns nach Süden, ins Land von Schnee und Eis
An einen Ort, wo noch keiner gewesen
Durch den eisigen Nebel flog der Albatros
In Gottes Namen haben wir ihn gepriesen, hofften er würde Glück uns bringen
 
Und das Schiff segelte weiter, zurück gen Norden
Durch den Nebel und dem Eis und der Albatros folgte ihnen
 
Der Seemann tötete den Vogel, diesen Boten der guten Vorzeichen
Seine Schiffskameraden schrien Zeter und Mordio aufgrund dieses Frevels
Aber als der Nebel sich lichtete, so rechtfertigten sie seine Tat
Und machten sich somit zu Mittätern
 
So segelten sie weiter, immer weiter gen Norden, über die See
So segelten sie weiter, immer weiter gen Norden, bis sie in eine Flaute kamen
 
Da holte sie des Albatros Rache ein
Als schrecklicher Fluch überkam sie der Durst
Seine Schiffskameraden schoben die Schuld auf den Seemann
Und hängten ihm den toten Vogel um
 
Und der Fluch dauerte noch an, noch weiter auf See
Und der Durst dauerte noch an, für sie und für mich
 
„Nach endlos sich aneinanderreihenden Tagen
Steckten wir fest
Kein Lüftchen regte sich rings umher
So träge wie ein gemaltes Schiff auf einem gemalten Meer
Wasser, Wasser überall und sämtliche Planken sinken
Wasser, Wasser überall, nirgends ein Tropfen zu trinken“
(Samuel Taylor Coleridge 1797/1798)
 
Dort, so ruft der Seemann, dort, am Horizont, ein Schiff
Wie kann das Schiff nur segeln ohne Wind in den Segeln und ohne Strömung?
 
Schaut… es kommt auf uns zu
Es nähert sich uns, hinter ihm die Sonne
Schaut… es hat keine Mannschaft
Es birgt kein Leben, obwohl, halt, da sind ja zwei
 
Der Tod und die Nachtmahr „Leben im Tod“
Sie würfeln um die Mannschaft
Sie gewinnt den Seemann und jetzt gehört er ihr
Dann… die ganze Mannschaft, einer nach dem andern
Fallen tot um, zweihundert Mann
Sie… sie, die Totenbraut
Sie lässt ihn am Leben, ihren Auserwählten
 
„Einer nach dem andern beim sternenumkränzten Monde
Zu schnell, um noch zu stöhnen oder zu seufzen
Wandte ein jeder seinen Blick mir zu im grässlichen Schmerz
Und verfluchte mich stumm
Vier mal fünfzig lebendige Männer
(Und ich hörte weder ein Seufzen noch Stöhnen)
Als leblose Klumpen schlugen sie schwer zu Boden
So fielen sie nieder, einer nach dem andern“
(Samuel Taylor Coleridge 1797/1798)
 
Der Fluch lebt weiter in ihren Augen
Der Seemann wünscht sich er würde sterben
Mit all den Kreaturen im Meer
Aber sie lebten weiter und so auch er
 
Und im Mondenschein betet er
Ihre Schönheit zu seh‘n und sie nicht zu verdammen
Mit überlaufendem Herzen pries er sie
Sind sie doch auch Gottes Kreatur‘n
 
Da fing der Fluch sich an zu lösen
Der Albatros fiel von ihm ab
Sank wie Blei ins Meer hinab
Und der Regen kommt in Strömen herab
 
Hört das Stöhnen der schon längst verstorbenen Matrosen
Schaut wie sie sich regen und sich erheben
Von guten Geistern ins Leben zurückgerufen
Spricht keiner von ihnen und in ihren Augen sind sie leblos
 
Und immer noch ist der Rache nicht Genüge getan und Buße ist erneut zu tun
In Trance versetzt geht der Alptraum weiter
 
Endlich ist der Fluch genommen
Und der Seemann sichtet seine Heimat
Nun lösen sich die Seelen der längst Verstorbenen
Erstrahlen im eignen Licht und alleingelassen bleibt der Seemann zurück
 
Und dann kam ein Boot auf ihn zugesegelt
Welch Freude, er konnt‘s kaum glauben
Des Lotsen Boot, sein Sohn und der fromme Einsiedler
Eine lebenslange Buße wird ihm auferlegt werden
 
Und wie Blei versinkt das Schiff im Meer
Und der Fromme spricht den Seemann von seinen Sünden los
 
Dem Seemann wurde auferlegt seine Geschichte zu erzähl‘n
Sein eig‘nes mahnendes Beispiel zu erzähl‘n, egal wohin er geht
Das Wort Gottes anhand seiner Geschichte zu predigen
Dass wir alles, was Gott geschaffen hat, lieben sollen
 
Und der Hochzeitsgast ist nun ein ernsterer, aber weiserer Mann
Und die Geschichte wird noch weitergehen, immer weiter
 
Urheberrechtlich geschützt nach §2 UrhG.
Diese Übersetzung darf nur mit Genehmigung des Urhebers wiedergegeben werden.
Submitted by Flopsi on Mon, 13/03/2017 - 05:05
Author's comments:

Bruce Dickinson meinte als Einleitung für dieses Lied:
„So was sollte man nicht tun, wenn einem ein Vogel auf den Kopf scheißt!“

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