Rêve et ténèbres (Sit50 - Traum und Umnachtung)

German

Sit50 - Traum und Umnachtung

. . Am Abend ward zum Greis der Vater; in dunklen Zimmern versteinerte das Antlitz der Mutter und auf dem Knaben lastete der Fluch des entarteten Geschlechts. Manchmal erinnerte er sich seiner Kindheit, erfüllt von Krankheit, Schrecken und Finsternis, verschwiegener Spiele im Sternengarten, oder daß er die Ratten fütterte im dämmernden Hof. Aus blauem Spiegel trat die schmale Gestalt der Schwester und er stürzte wie tot ins Dunkel. Nachts brach sein Mund gleich einer roten Frucht auf und die Sterne erglänzten über seiner sprachlosen Trauer. Seine Träume erfüllten das alte Haus der Väter. Am Abend ging er gerne über den verfallenen Friedhof, oder er besah in dämmernder Totenkammer die Leichen, die grünen Flecken der Verwesung auf ihren schönen Händen. An der Pforte des Klosters bat er um ein Stück Brot; der Schatten eines Rappen sprang aus dem Dunkel und erschreckte ihn. Wenn er in seinem kühlen Bette lag, überkamen ihn unsägliche Tränen. Aber es war niemand, der die Hand auf seine Stirne gelegt hätte. Wenn der Herbst kam, ging er, ein Hellseher, in brauner Au. O, die Stunden wilder Verzückung, die Abende am grünen Fluß, die Jagden. O, die Seele, die leise das Lied des vergilbten Rohrs sang; feurige Frömmigkeit. Stille sah er und lang in die Sternenaugen der Kröte, befühlte mit erschauernden Händen die Kühle des alten Steins und besprach die ehrwürdige Sage des blauen Quells. O, die silbernen Fische und die Früchte, die von verkrüppelten Bäumen fielen. Die Akkorde seiner Schritte erfüllten ihn mit Stolz und Menschenverachtung. Am Heimweg traf er ein unbewohntes Schloß. Verfallene Götter standen im Garten, hintrauernd am Abend. Ihm aber schien: hier lebte ich vergessene Jahre. Ein Orgelchoral erfüllte ihn mit Gottes Schauern. Aber in dunkler Höhle verbrachte er seine Tage, log und stahl und verbarg sich, ein flammender Wolf, vor dem weißen Antlitz der Mutter. O, die Stunde, da er mit steinernem Munde im Sternengarten hinsank, der Schatten des Mörders über ihn kam. Mit purpurner Stirne ging er ins Moor und Gottes Zorn züchtigte seine metallenen Schultern; o, die Birken im Sturm, das dunkle Getier, das seine umnachteten Pfade mied. Haß verbrannte sein Herz, Wollust, da er im grünen den Sommergarten dem schweigenden Kind Gewalt tat, in dem strahlenden sein umnachtetes Antlitz erkannte. Weh, des Abends am Fenster, da aus purpurnen Blumen, ein gräulich Gerippe, der Tod trat. O, ihr Türme und Glocken; und die Schatten der Nacht fielen steinern auf ihn.
 
. . Niemand liebte ihn. Sein Haupt verbrannte Lüge und Unzucht in dämmernden Zimmern. Das blaue Rauschen eines Frauengewandes ließ ihn zur Säule erstarren und in der Tür stand die nächtige Gestalt seiner Mutter. Zu seinen Häupten erhob sich der Schatten des Bösen. O, ihr Nächte und Sterne. Am Abend ging er mit dem Krüppel am Berge hin; auf eisigem Gipfel lag der rosige Glanz der Abendröte und sein Herz läutete leise in der Dämmerung. Schwer sanken die stürmischen Tannen über sie und der rote Jäger trat aus dem Wald. Da es Nacht ward, zerbrach kristallen sein Herz und die Finsternis schlug seine Stirne. Unter kahlen Eichbäumen erwürgte er mit eisigen Händen eine wilde Katze. Klagend zur Rechten erschien die weiße Gestalt eines Engels, und es wuchs im Dunkel der Schatten des Krüppels. Er aber hob einen Stein und warf ihn nach jenem, daß er heulend floh, und seufzend verging im Schatten des Baums das sanfte Antlitz des Engels. Lange lag er auf steinigem Acker und sah staunend das goldene Zelt der Sterne. Von Fledermäusen gejagt, stürzte er fort ins Dunkel. Atemlos trat er ins verfallene Haus. Im Hof trank er, ein wildes Tier, von den blauen Wassern des Brunnens, bis ihn fror. Fiebernd saß er auf der eisigen Stiege, rasend gen Gott, daß er stürbe. O, das graue Antlitz des Schreckens, da er die runden Augen über einer Taube zerschnittener Kehle aufhob. Huschend über fremde Stiegen begegnete er einem Judenmädchen und er griff nach ihrem schwarzen Haar und er nahm ihren Mund. Feindliches folgte ihm durch finstere Gassen und sein Ohr zerriß ein eisernes Klirren. An herbstlichen Mauern folgte er, ein Mesnerknabe, stille dem schweigenden Priester; unter verdorrten Bäumen atmete er trunken den Scharlach jenes ehrwürdigen Gewands. O, die verfallene Scheibe der Sonne. Süße Martern verzehrten sein Fleisch. In einem verödeten Durchhaus erschien ihm starrend von Unrat seine blutende Gestalt. Tiefer liebte er die erhabenen Werke des Steins; den Turm, der mit höllischen Fratzen nächtlich den blauen Sternenhimmel stürmt; das kühle Grab, darin des Menschen feuriges Herz bewahrt ist. Weh, der unsäglichen Schuld, die jenes kundtut. Aber da er Glühendes sinnend den herbstlichen Fluß hinabging unter kahlen Bäumen hin, erschien in härenem Mantel ihm, ein flammender Dämon, die Schwester. Beim Erwachen erloschen zu ihren Häuptern die Sterne.
 
. . O des verfluchten Geschlechts. Wenn in befleckten Zimmern jegliches Schicksal vollendet ist, tritt mit modernden Schritten der Tod in das Haus. O, daß draußen Frühling wäre und im blühenden Baum ein lieblicher Vogel singe. Aber gräulich verdorrt das spärliche Grün an den Fenstern der Nächtlichen und es sinnen die blutenden Herzen noch Böses. O, die dämmernden Frühlingswege des Sinnenden. Gerechter erfreut ihn die blühende Hecke, die junge Saat des Landmanns und der singende Vogel, Gottes sanftes Geschöpf; die Abendglocke und die schöne Gemeine der Menschen. Daß er seines Schicksals vergäße und des dornigen Stachels. Frei ergrünt der Bach, wo silbern wandelt sein Fuß, und ein sagender Baum rauscht über dem umnachteten Haupt ihm. Also hebt er mit schmächtiger Hand die Schlange, und in feurigen Tränen schmolz ihm das Herz hin. Erhaben ist das Schweigen des Walds, ergrüntes Dunkel und das moosige Getier, aufflatternd, wenn es Nacht wird. O der Schauer, da jegliches seine Schuld weiß, dornige Pfade geht. Also fand er im Dornenbusch die weiße Gestalt des Kindes, blutend nach dem Mantel seines Bräutigams. Er aber stand vergraben in sein stählernes Haar stumm und leidend vor ihr. O die strahlenden Engel, die der purpurne Nachtwind zerstreute. Nachtlang wohnte er in kristallener Höhle und der Aussatz wuchs silbern auf seiner Stirne. Ein Schatten ging er den Saumpfad hinab unter herbstlichen Sternen. Schnee fiel, und blaue Finsternis erfüllte das Haus. Eines Blinden klang die harte Stimme des Vaters und beschwor das Grauen. Weh der gebeugten Erscheinung der Frauen. Unter erstarrten Händen verfielen Frucht und Gerät dem entsetzten Geschlecht. Ein Wolf zerriß das Erstgeborene und die Schwestern flohen in dunkle Gärten zu knöchernen Greisen. Ein umnachteter Seher sang jener an verfallenen Mauern und seine Stimme verschlang Gottes Wind. O die Wollust des Todes. O ihr Kinder eines dunklen Geschlechts. Silbern schimmern die bösen Blumen des Bluts an jenes Schläfe, der kalte Mond in seinen zerbrochenen Augen. O, der Nächtlichen; o, der Verfluchten.
 
. . Tief ist der Schlummer in dunklen Giften, erfüllt von Sternen und dem weißen Antlitz der Mutter, dem steinernen. Bitter ist der Tod, die Kost der Schuldbeladenen; in dem braunen Geäst des Stamms zerfielen grinsend die irdenen Gesichter. Aber leise sang jener im grünen Schatten des Hollunders, da er aus bösen Träumen erwachte; süßer Gespiele nahte ihm ein rosiger Engel, daß er, ein sanftes Wild, zur Nacht hinschlummerte; und er sah das Sternenantlitz der Reinheit. Golden sanken die Sonnenblumen über den Zaun des Gartens, da es Sommer ward. O, der Fleiß der Bienen und das grüne Laub des Nußbaums; die vorüberziehenden Gewitter. Silbern blühte der Mohn auch, trug in grüner Kapsel unsere nächtigen Sternenträume. O, wie stille war das Haus, als der Vater ins Dunkel hinging. Purpurn reifte die Frucht am Baum und der Gärtner rührte die harten Hände; o die härenen Zeichen in strahlender Sonne. Aber stille trat am Abend der Schatten des Toten in den trauernden Kreis der Seinen und es klang kristallen sein Schritt über die grünende Wiese vorm Wald. Schweigende versammelten sich jene am Tisch; Sterbende brachen sie mit wächsernen Händen das Brot, das blutende. Weh der steinernen Augen der Schwester, da beim Mahle ihr Wahnsinn auf die nächtige Stirne des Bruders trat, der Mutter unter leidenden Händen das Brot zu Stein ward. O der Verwesten, da sie mit silbernen Zungen die Hölle schwiegen. Also erloschen die Lampen im kühlen Gemach und aus purpurnen Masken sahen schweigend sich die leidenden Menschen an. Die Nacht lang rauschte ein Regen und erquickte die Flur. In dorniger Wildnis folgte der Dunkle den vergilbten Pfaden im Korn, dem Lied der Lerche und der sanften Stille des grünen Gezweigs, daß er Frieden fände. O, ihr Dörfer und moosigen Stufen, glühender Anblick. Aber beinern schwanken die Schritte über schlafende Schlangen am Waldsaum und das Ohr folgt immer dem rasenden Schrei des Geiers. Steinige Öde fand er am Abend, Geleite eines Toten in das dunkle Haus des Vaters. Purpurne Wolke umwölkte sein Haupt, daß er schweigend über sein eigenes Blut und Bildnis herfiel, ein mondenes Antlitz; steinern ins Leere hinsank, da in zerbrochenem Spiegel, ein sterbender Jüngling, die Schwester erschien, die Nacht das verfluchte Geschlecht verschlang.
 
Submitted by Guernes on Wed, 09/08/2017 - 20:17
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French translation

Rêve et ténèbres

. . Le soir venu, le père devint un vieillard. Dans l’obscurité des chambres, le visage de la mère se pétrifia, et sur le garçon se mit à peser la malédiction d’une race dégénérée. Il se rappelait parfois son enfance, remplie de maladies, de peurs et de ténèbres ; les jeux secrets du jardin des étoiles, ou les rats qu’il nourrissait dans la cour au crépuscule. Quand affleurait dans le bleu du miroir la silhouette effilée de la sœur et qu’il se précipitait dans l’ombre pour mourir. La nuit, sa bouche s’écrasait pareille à un fruit rouge et les étoiles brillaient sur sa tristesse muette. Ses rêves retentissaient dans la vieille maison de ses pères. Le soir venu, il s’en allait volontiers dans les cimetières en ruine ou bien dans les caveaux crépusculaires pour observer les cadavres, et belles sur leurs mains, les taches vertes de la décomposition. À la porte du monastère il priait pour un morceau de pain ; et jailli de l’obscurité, il s’effrayait de l’ombre noir d’un moreau. Allongé sur son lit froid, il était submergé par d’indicibles larmes. Mais il n’était personne qui voulût poser la main sur son front. Quand venait l’automne, voyant, il s’en allait sur la prairie brune. Ô, les heures sauvages, extatiques, les flots verts des soirs, les chasses. Ô, l’âme qui doucement chantait le lied des roseaux jaunis ; ardente piété. Longuement et en silence, il regardait dans les yeux étoilés du crapaud, et constatait de ses mains qui tremblent, le froid des vieilles pierres, conjurant de la source bleue la parole vénérable. Ô, les poissons d’argent et les fruits qui tombaient des arbres rabougris. Le rythme de ses pas le remplissait de fierté et du mépris des hommes. Sur le chemin du retour il découvrit un château désert. Dans son jardin, des dieux en ruine répandaient leurs pleurs au soir. Mais lui disait : « J’ai vécu ici des années que j’avais oubliées ». Et l’on entendit le jeu d’un orgue qui l’emplit d’un frémissement divin. Mais il passait ses jours au fond d’une caverne sombre, il mentait, volait et se cachait, loup flamboyant, loin du visage blanc de la mère. Ô, l’heure où il s’écroula, avec une bouche pierreuse dans le jardin des étoiles, où l’ombre du meurtrier vint le recouvrir ; l’heure où, le front pourpre il s’en alla dans les marais, et la colère de Dieu châtia ses épaules de métal ; ô les bouleaux dans la tempête, le sombre animal esquivant les chemins de ténèbres. La haine brûlait son cœur, volupté quand il violenta l’enfant muet dans les herbes du jardin d’été, à son visage rayonnant il reconnut les ténèbres du sien. Douleur, le soir à la fenêtre, quand la mort ressortit des fleurs pourpres, horrible squelette. Ô, tombèrent alors sur lui les tours et les clochers, et les ombres de la nuit, comme des pierres.
 
. . Personne ne l’aimait. La luxure et le mensonge enflammaient son esprit dans des chambres crépusculaires. Le froissement bleu d’une robe de femme le faisait se pétrifier sur place et dans l’entrebâillement de la porte se tenait la forme nocturne de sa mère. À son chevet se leva l’ombre du mal. Ô vous, étoiles et nuits. Avec l’estropié le soir, il s’en allait sur la montagne ; sur les sommets de glace recouverts de l’éclat rose du couchant et son cœur doucement résonnait dans le crépuscule. Les sapins lourdement chargés de la neige des tempêtes s’affaissèrent sur eux et le chasseur rouge sortit de la forêt. Et quand vint la nuit son cœur se brisa, cristallin, et contre son front vinrent battre les ténèbres. Sous des chênes chauves il étrangla de ses mains glacées un chat sauvage. À sa droite, blanche et plaintive parut la figure d’un ange, et dans l’obscurité, se mit à grandir l’ombre de l’estropié. Mais il souleva une pierre et la jeta vers lui, qui s’enfuyait en hurlant, et le doux visage de l’ange s’en alla, gémissant dans l’ombre de l’arbre. Il resta longtemps couché sur le sol rocailleux, et vit avec étonnement la voûte d’or des étoiles. Chassé par des chauves-souris, il se précipita dans l’obscurité. Il entra essoufflé dans la maison en ruine. Et jusqu’à prendre froid, il but dans la cour comme une bête sauvage les eaux bleues de la fontaine ; assis, fiévreux sur les marches glacées, rageant contre Dieu s’il allait mourir. Ô, le visage gris de l’effroi lorsqu’il vit, de ses yeux ronds, la gorge tranchée d’une colombe. Dévalant d’un escalier secret, il rencontra une fille, une juive et il saisit ses cheveux noirs et il prit sa bouche. Le suivait l’hostile au travers de sinistres ruelles et son oreille était déchirée par des cliquetis de fers ; au long des murs de l’automne il suivait en paix, jeune sacristain, le prêtre silencieux ; Sous des arbres desséchés, il respirait avec ivresse l’écarlate de cette robe vénérable. Ô, le disque déchiqueté du soleil. Les doux martyrs qui dévoraient sa chair. Dans un passage étroit et déserté, fixant les immondices, se montrait à lui sa forme sanglante. Plus profondément il aimait les œuvres sublimes de la pierre ; le clocher qui, de ses grimaces infernales, prend d’assaut la nuit, le bleu du ciel étoilé ; la tombe froide où le cœur ardent de l’homme est préservé. Douleur, la faute indicible que celle-ci fait connaître. Mais comme il descendait, méditant des flammes, la rivière automnale, sous les arbres dépouillés, à lui se montra, vêtue d’un manteau de crin, démon flamboyant la sœur. Au réveil s’éteignirent à leurs têtes les étoiles.
 
. . Ô la race maudite. Quand dans les chambres maculées tout le destin s’est accompli, la mort d’un pas renouvelé franchit le seuil de la maison. Ô, si ce n’est que, dehors, il y a le printemps, et que dans l’arbre en fleurs, chante un oiseau séraphique. Mais grisâtre se dessèche à la fenêtre, la nuit tombée, une maigre verdure et les cœurs ensanglantés songent encore au mal. Ô les chemins du rêveur, crépusculaires et printaniers. Le réjouissent avec plus de justesse la haie fleurie, les semailles nouvelles du paysan et, douce créature de Dieu, l’oiseau qui chante ; les cloches du soir et la belle communauté des hommes ; pour peu qu’il oublie son destin et la morsure des ronces. Libre verdit le ruisseau où s’en vont ses pieds d’argent, le troublent les mots qu’un arbre murmure au-dessus de sa tête. Il soulève alors le serpent de ses mains frêles et son cœur est assailli par des larmes ardentes. Sublime est l’infini silence de la forêt, l’ombre verdissante, et cette vie des mousses qui s’envole quand vient la nuit. Ô le frémissement quand chacun sait quelle est sa faute, s’en allant par les chemins de ronces. Alors il trouva dans le buisson d’épines qui saignait la forme blanche d’une enfant, cherchant le manteau de son fiancé. Mais lui se tenait là devant elle, enfoui dans ses cheveux d’acier, mutique et souffrant. Ô les anges rayonnant qui se dissipèrent au vent pourpre de la nuit. Et tout au long de la nuit, il vécut dans une grotte de cristal, et la lèpre grandit, argentée sur son front. Il descendit comme une ombre par le sentier sous les étoiles de l’automne. La neige tombait et bleues les ténèbres emplissait la maison. Aveugle et dure, conjurant les affres, tonna la voix du père. Douleur, l’apparition voûtée des femmes. Sous les mains raidies tombent ruinés fruits et outils d’une génération effroyable. Un loup déchiqueta le premier-né et les sœurs s’enfuirent, dans les sombres jardins, retrouver des vieillards osseux. Lui, près des murs en ruine chantait, voyant au regard trouble, et le vent de Dieu engloutit sa voix. Ô la volupté de la mort. Ô leurs enfants, une sombre race. D’argent luisent les fleurs mauvaises du sang sur sa tempe, la lune froide dans ses yeux brisés. Ô, les obscurs ; ô, les maudits.
 
. . Profond est le sommeil délivré par de sombres poisons, rempli d’étoiles et du blanc visage de marbre de la mère. Âpre est la mort, alourdie par le poids de la faute ; dans les branchages bruns d’une souche en ricanant se délitent leurs faces terreuses. Mais doucement celui-là chantait dans l’ombre verte du sureau quand il s’éveillait des mauvais rêves ; les tendres badinages quand s’approchait de lui un ange rose et que, doux gibier, il sombrait la nuit dans le sommeil ; alors il voyait le visage étoilé de la pureté. Quand venait l’été les tournesols dorés s’inclinaient au-dessus de la clôture du jardin. Ô, le zèle des abeilles et le feuillage vert du noyer ; et les orages qui s’étendaient là-dessus. Argenté dans sa capsule verte le pavot fleurissait aussi, portant nos rêves de nuits étoilées. Ô, comme elle était silencieuse la maison lorsque le père s’en allait dans l’obscurité. Pourpre mûrissait le fruit sur l’arbre, soigné par le jardinier de ses mains rudes ; ô, les signes en broussaille dans le soleil resplendissant. Mais silencieux l’ombre du mort entra le soir dans le cercle des siens qui sont en deuil et cristallin son pas résonnait en lisière de forêt sur le pré verdissant. Ceux-là se rassemblèrent, taiseux autour de la table ; mourants, ils rompirent le pain qui saignait, de leurs mains de cire. Mauvais le regard pierreux de la sœur quand, au cours du repas, leur folie affleura sur le front nocturne du frère, que sous les mains souffreteuses de la mère le pain se changea en pierre. Ô les putréfiés dont les langues d’argent taisaient l’enfer. Alors s’éteignirent les lampes dans la fraîcheur des chambres et, sous des masques pourpres, les humains qui souffraient se regardèrent en silence. Une pluie crépita tout au long de la nuit, rafraîchissant la campagne. Dans les broussailles, le ténébreux suivait les chemins jaunis par les blés, le chant de l’alouette et le doux silence des rameaux verts, à la recherche de la paix. Ô, les villages et leurs gradins de mousse, spectacle rougeoyant. Mais des pas d’ivoire titubent sur des serpents endormis en lisière de forêt et l’oreille suit toujours le cri furieux du vautour. Il trouva le soir un désert de pierres, cortège d’un mort dans la sombre maison du père. Un nuage pourpre enveloppa sa tête comme il gardait le silence, et sur son image, et sur son propre sang, tomba un visage lunaire ; pierre s’affaissant dans le vide, et dans les débris du miroir parut, adolescente qui mourait, la sœur, la race maudite engloutie par la nuit.
 
Submitted by Guernes on Wed, 09/08/2017 - 20:19
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© Christian Guernes

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