Die Prediger

russe

Propovedniki (Проповедники)

Кто-кто эти тени за углом
Мы-мы в этом городе ночном
Уже не приматы, ещё не боги
Сгустки молекул, одни из многих

Пошлём, что накрылось - сорвалось
Пойдём, всё ненужное отбрось
Недосягаемы, слегка парим, ощущаем, не говорим

Поднимаются, плавно планируя вниз
Распадаясь на множество маленьких искр
Силуэты проповедников частей простых
Сквозь запреты, дома, провода и мосты

Мерцал этот город много раз в огнях
Проплывал он мимо нас, дразнил темнотой
Хаотичностью линий, огни над водой, есть ли что-то красивей?
Не век же уныло прозябать, теперь наша очередь мерцать
Легки облака, но мы легче всех
Изящно уходим влево и вверх...

Мы дрейфуем, упиваясь каждым мгновением
По течению, без цели и направления
Всё смешалось в неразборчивые яркие пятна
Красота не всегда объяснима, понятна...

Кто к нам, кто-то беспричинно груб
На нас точит ядовитый зуб
Прячет обиду давно глубоко
Только от нас это так далеко
Всё бред, не пеняй на миражи:
"Пока", гравитации скажи
Рук таких нет, чтобы могли к нам дотянуться с Земли

Поднимаются, плавно планируя вниз
Распадаясь на множество маленьких искр
Силуэты проповедников счастий простых
Сквозь запреты, дома, провода и мосты

Мы дрейфуем, упиваясь каждым мгновением
По течению, без цели и направления
Всё смешалось в неразборчивые яркие пятна
Красота не всегда объяснима, понятна...

Kto-kto eti teni za uglom
My-my v etom gorode nochnom
Uzhe ne primaty, eshchye ne bogi
Sgustki molekul, odni iz mnogikh

Poshlyem, chto nakrylos' - sorvalos'
Poydyem, vsye nenuzhnoe otbros'
Nedosyagaemy, slegka parim, oshchushchaem, ne govorim

Podnimayutsya, plavno planiruya vniz
Raspadayas' na mnozhestvo malen'kikh iskr
Siluety propovednikov chastey prostykh
Skvoz' zaprety, doma, provoda i mosty

Mertsal etot gorod mnogo raz v ognyakh
Proplyval on mimo nas, draznil temnotoy
Khaotichnost'yu liniy, ogni nad vodoy, est' li chto-to krasivey?
Ne vek zhe unylo prozyabat', teper' nasha ochered' mertsat'
Legki oblaka, no my legche vsekh
Izyashchno ukhodim vlevo i vverkh...

My dreyfuem, upivayas' kazhdym mgnoveniem
Po techeniyu, bez tseli i napravleniya
Vsye smeshalos' v nerazborchivye yarkie pyatna
Krasota ne vsegda ob"yasnima, ponyatna...

Kto k nam, kto-to besprichinno grub
Na nas tochit yadovityy zub
Pryachet obidu davno gluboko
Tol'ko ot nas eto tak daleko
Vsye bred, ne penyay na mirazhi:
"Poka", gravitatsii skazhi
Ruk takikh net, chtoby mogli k nam dotyanut'sya s Zemli

Podnimayutsya, plavno planiruya vniz
Raspadayas' na mnozhestvo malen'kikh iskr
Siluety propovednikov schastiy prostykh
Skvoz' zaprety, doma, provoda i mosty

My dreyfuem, upivayas' kazhdym mgnoveniem
Po techeniyu, bez tseli i napravleniya
Vsye smeshalos' v nerazborchivye yarkie pyatna
Krasota ne vsegda ob"yasnima, ponyatna...

Publié par Dogvillan le Mer, 25/04/2012 - 07:22
Modifié pour la dernière fois par Dogvillan le Mar, 12/08/2014 - 08:45
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allemand

Die Prediger

Wer, wer sind diese Schatten hinter der Ecke?
Wir, wir sind in dieser nächtlichen Stadt
Keine Primaten mehr, aber noch keine Götter,
Klumpen von Molekülen, einige unter vielen anderen.

Wir werden (euch) senden was gescheitert ist - was schiefgegangen ist.1
Lass uns gehen, wirf alles Überflüssige weg!
Unerreichbar sind wir, schweben ein wenig; wir empfinden, doch wir sprechen nicht.

Sie erheben sich, gleiten sanft herab
Und zerfallen in Tausende winzige Funken -
Die Umrisse der Prediger von einfachen Teilen
Durch Verbote, Häuser, Leitungen und Brücken hindurch.

Diese Stadt funkelte oft mit ihren Lichtern,
Schwebte an uns vorbei, lockte mit der Dunkelheit
Und dem Linienchaos, Lichter überm Wasser; gibt es etwas Schöneres?
Wir wollen doch nicht ewig ein elendes Dasein fristen, jetzt sind w i r dran zu funkeln!
Die Wolken sind leicht, doch wir sind leichter als alle anderen,
Grazil entschwinden wir nach links und nach oben.

Wir treiben dahin auf dem Fluß, ohne Zweck und festes Ziel
Und kosten aus jeden Augenblick.
Alles hat sich zu leuchtend-konturlosen Flecken vermischt -
Die Schönheit ist nicht immer erklärbar oder verständlich...

Jemand, jemand ist grundlos grob zu uns,
Hegt einen Groll gegen uns2,
Versteckt seit langem die Bitterkeit tief im Herzen,
Doch all das ist so weit weg von uns!
Alles ist Unsinn, schieb' nicht die Schuld nicht auf Fantasiegestalten:
Sag' der Schwere Lebewohl!
Es gibt keine Arme, die lang genug wären, um uns von der Erde aus zu erreichen.

Sie erheben sich, gleiten sanft herab
Und zerfallen in Tausende winzige Funken -
Die Umrisse der Prediger von einfachem Glück
Durch Verbote, Häuser, Leitungen und Brücken hindurch.

Wir treiben dahin auf dem Fluß, ohne Zweck und festes Ziel
Und kosten aus jeden Augenblick.
Alles hat sich zu leuchtend-konturlosen Flecken vermischt -
Die Schönheit ist nicht immer erklärbar oder verständlich...

  • 1. von: "накры́ться медным тaзом" - scheitern, Krach erleiden; die Satzstruktur ist hier nicht eindeutig
  • 2. wörtlich: einen giftigen Zahn wetzen
Publié par helena.kramer.121 le Mar, 03/02/2015 - 17:32
Modifié pour la dernière fois par helena.kramer.121 le Sam, 07/02/2015 - 20:35
1 remerciement
Utilisateur Il y a
Dogvillan16 semaines 3 jours
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