Treplev

Ceco

Treplev

Můj psací stůl je popraviště
A prázdný papír mrtvé tělo mé múzy
Minulost byla, ne, není žádné příště
Píšu Vám proto, že si to dlužím

Nejsem jak Vy, ničím vázán Pánu Bohu
Mně nikdy nepsal poznámky nad okraje
Talentem plýtval jen na Vašem slohu
A mně přisoudil jinotaje

Ve smrti není bolesti
To jen ve strachu z ní
Nejste hoden pověsti
Jen ať to každý ví

Neplakej, prosím
Neplakej, srdce moje
Jste zbabělý zlosyn
Co prchl ze souboje

Píšete spatra, jsa přízemní až běda
Nechť Vaše knihy brzy podléhají módě
Načrt' jste schéma a inspiraci hledal
V mém posledním záchytném bodě

Psal jste jí na záda sliby věrnosti
A místo podpisu vetkl tři tečky na lýtka
Nadšeně vykládá, jak píšete s lehkostí
Že není nic víc, než Vaše povídka

Ve smrti není bolesti
To jen ve strachu z ní
Nejste hoden pověsti
Jen ať to každý ví

Neplakej, prosím
Neplakej, srdce moje
Jste zbabělý zlosyn
Co prchl ze souboje

Torza mých vět se válí na bojišti
Je slyšet zpěv opilého ďáčka
Ačkoliv mlád, už ze mě opadává listí
I tento list můžete po přečtení zmačkat

Slova jak děvky střídají významy
Chtěl bych teď vidět výraz Vaší tváře
Jen čirá nenávist byla mezi námi
Přesto jste Vy mým posledním čtenářem

Ve smrti není bolesti
To jen ve strachu z ní
Nejste hoden pověsti
Jen ať to každý ví

Neplakej, prosím
Neplakej, srdce moje
Jste zbabělý zlosyn
Co prchl ze souboje

Nechť je Vám, Borisi, nechť je Vám peklo těsné
Přísahám Bohu, že Vás budu strašit ve snech
Neb v tomto světě pro vášeň srdce netlukou
Mřu Vaší vinou se zbraní ve svých rukou

Vězte však navždy, že Vám nikdy neprominu
Matku vzal čert, anděl však ochrání mou Ninu
Od Vašich doteků, jež zbavují čistoty
Budu jí nablízku, jsa vtělen do samoty

Ve smrti není bolesti
To jen ve strachu z ní
Nejste hoden pověsti
Jen ať to každý ví

Neplakej, prosím
Neplakej, srdce moje
Jste zbabělý zlosyn
Co prchl ze souboje

Ve smrti není bolesti
To jen ve strachu z ní
Nejste hoden pověsti
Jen ať to každý ví

Neplakej, prosím
Neplakej, srdce moje
Jste zbabělý zlosyn
Co prchl ze souboje

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Tedesco

Treplev

Mein Schreibtisch ist die Richtstatt
Das leere Blatt ist meiner Muse toter Leib
Vergang’nes war, es gibt kein nächstes Mal mehr
Ich schreibe Ihnen, weil ich es mir schulde

Ich bin nicht so wie Sie, durch nichts mit Gott verbunden,
Er schrieb mir nie Notizen auf die Ränder
Talent verschwendete er nur an Ihrem Stil
Mir ist das Allegorische zuteil geworden

Es ist kein Schmerz im Tod
Nur in der Angst vor jenem
Sie sind keiner Legende wert
Das mag ein jeder wissen

So weine bitte nicht
So weine nicht, mein Herz
Sie sind ein feiger Schuft
der vor dem Zweikampf türmte

Sie schreiben von oben herab, es gibt zu viele Erdgeschosse
Mögen Ihre Bücher bald aus der Mode kommen
Skizziert ist der Entwurf, die Inspiration gefunden
In meinem letzten Anhaltspunkt

Sie schrieben auf ihrem Rücken Treueschwüre
Und statt der Unterschrift drei Punkte auf Ihrer Wade
Begeistert spricht sie davon, mit welcher Leichtigkeit Sie schreiben
Und dass es weiter nichts mehr gibt, als Ihre Geschichten

Es ist kein Schmerz im Tod
Nur in der Angst vor jenem
Sie sind keiner Legende wert
Das mag ein jeder wissen

So weine bitte nicht
So weine nicht, mein Herz
Sie sind ein feiger Schuft
Der vor dem Zweikampf türmte

Der Torso meiner Sätze stürzt sich in die Schlacht
Man hört den Sang des trunk'nen Diakons
Obgleich ich jung bin, fallen mir schon die Blätter ab
Auch dieses Blatt können Sie nach dem Lesen zerknüllen

Die Worte ändern ihren Sinn wie Mädchen
Ich möchte jetzt Ihren Gesichtsausdruck sehen
Nur purer Hass ist zwischen uns gewesen
Und doch sind Sie mein allerletzter Leser

Es ist kein Schmerz im Tod
Nur in der Angst vor jenem
Sie sind keiner Legende wert
Das mag ein jeder wissen

So weine bitte nicht
So weine nicht, mein Herz
Sie sind ein feiger Schuft
Der vor dem Zweikampf türmte

Eng soll es Ihnen, Boris, in der Hölle werden
Ich schwör 's bei Gott, ich werde Sie im Traum erschrecken
Denn in jener Welt schlagen die Herzen nicht vor Leidenschaft
Ich sterbe durch Ihre Schuld mit der Waffe in der Hand

Doch seien Sie gewiss, ich werde Ihnen nie verzeihen
Die Mutter holte der Teufel, doch soll ein Engel meine Nina bewahren
Von Ihren Berührungen nahm ihre Reinheit ab
Ich werde ihr nah sein, von Einsamkeit umgeben

Es ist kein Schmerz im Tod
Nur in der Angst vor jenem
Sie sind keiner Legende wert
Das mag ein jeder wissen

So weine bitte nicht
So weine nicht, mein Herz
Sie sind ein feiger Schuft
Der vor dem Zweikampf türmte

Es ist kein Schmerz im Tod
Nur in der Angst vor jenem
Sie sind keiner Legende wert
Das mag ein jeder wissen

So weine bitte nicht
So weine nicht, mein Herz
Sie sind ein feiger Schuft
Der vor dem Zweikampf türmte

Postato da krutykrtek il Lun, 02/04/2012 - 20:24
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