Ein Tief nach dem anderen (Dno za dnem)

Alemão translation

Ein Tief nach dem anderen

Ein Tag nach dem anderen ist mir verhagelt,
Ein Tief nach dem andern, ich bin wie vernagelt.
Ich renn' mir den Kopf ein an meinen vier Wänden,
Ich biete mein Leben an zum Begaffen,
Ich biete an, mein Leben zu teilen.
Ich weiß nicht, was mich auf einmal gepackt hat,
Was in mir ist, vor allen auszubreiten.
Die Sonne kommt raus, Schnee rinnt von den Bergen,
In meiner Höhle hab ich nichts zu verbergen.
Ich mache mich hier vor der Menge zum Affen,
Wer die Nadel im Heuhaufen findet,
Hat sie!
 
Glück ist eine Waffe, die man spielt zu vier Händen,
Das Gesetz sagt: verwunde, oder du wirst verwundet.
Liebe ist ein Phantom,
Das vor Angst dir im Herzen wummert,
Bis ihm die Puste ausgeht.
Das Leben bürstet mich gegen den Strich,
Der Wolf stirbt vor Hunger, im Wald ist es öde,
Wenn du ihn an den Leib lässt,
Verführt er die Seele.
So einer ist Gott!
 
Ich bin nicht nur Fleisch und ein paar Knochen,
Ein seltsames Nichts, das 'nen Anzug anhat.
Ein Bel-Ami ohne Vorurteile,
Ich verführe mit Tränen zu Traurigkeiten
und Durchtriebenheiten.
Wenn du Eva sein willst, bin ich Adam,
Die Nacht ist der Apfel, den ich verspeise.
Ich schwinde dahin, wenn ich mich mit dir streite,
Wundere dich dann nicht, wenn ich von Wollust träume.
Vergessen haben mich meine Freunde,
Vergessen haben mich sogar meine Feinde.
Sie kommen wieder mit gerunzelten Stirnen
Und werden sagen: was treibst du für Sachen!
 
Glück ist eine Waffe, die man spielt zu vier Händen,
Das Gesetz sagt: verwunde, oder du wirst verwundet.
Liebe ist ein Phantom,
Das vor Angst dir im Herzen wummert,
Bis ihm die Puste ausgeht.
Das Leben bürstet mich gegen den Strich,
Der Wolf stirbt vor Hunger, im Wald ist es öde,
Wenn du ihn an den Leib lässt,
Verführt er die Seele.
So einer ist Gott!
 
Glück ist eine Waffe, die man spielt zu vier Händen,
Das Gesetz sagt: verwunde, oder du wirst verwundet.
Liebe ist eine Fatamorgana,
Die vor Angst dir im Herzen wummert,
Bis ihr die Puste ausgeht.
Das Leben bürstet mich gegen den Strich,
Der Wolf stirbt vor Hunger, im Wald ist es öde,
Wenn du ihn an den Leib lässt,
Verführt er die Seele.
So einer ist Gott!
 
Submetido por krutykrtek em Sábado, 26/11/2011 - 21:07
Comentários do autor:

Keine wortwörtliche Übersetzung, manchmal war mir der Rhythmus wichtiger
(z.B. wäre die erste Zeile "Tag für Tag immerfort ohne Veränderung"). Ich habe mich aber dennoch bemüht, nahe am Originaltext zum bleiben.

Den Videoclip hat die GEMA - mit welcher Berechtigung auch immer - im deutschen Web-Space blockiert, deshalb alternativ der Link zu einem Amateurvideo (Konzert in Brno am 26.11.2011)
http://www.youtube.com/watch?v=E1Uos0Ut93Y

Die E-Gitarre spielt Jiří Kučerovský.

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