Herbert Grönemeyer - Fisch im Netz

Alemão

Fisch im Netz

Deine Kraft macht trunken
Dein Herz aus Gold
Wer hat Dich aus dem Hut geholt?
 
Bewegst Dich sanft
Steigerst konfus
Quälst und schmerzt bei jedem Kuss
 
Seltsame Ruhe
Der Weg bleibt Dein Geheimnis
Unbekannter Kurs
Kompass schlägt nach allen Seiten
Setzt zielsicher Deinen Fuß, Deinen Fuß
Bis zum Schluss
 
Verführe mich, gnadenlos
Gönn mir keinen Aufschub
Gewähr mir keinen Trost
Lass es, lass es einfach um mich geschehen
Du weißt wie Wunder gehen
 
Tauchst mich ein
In ein Meer aus Samt
Du fasst Dich unverantwortlich an
 
Fisch im Netz
Bleibst auf Distanz
Ein Wimpernschlag reicht voll und ganz
 
Ich träume laut in elektrischen Abgründen
Kein Weg heraus, läßt mich den kleinen Tod finden
Setzt das Hier und Jetzt außer Betrieb, außer Betrieb
Ich lebe.
 
Verführe mich, gnadenlos
Gönn mir keinen Aufschub
Gewähr mir keinen Trost
Lass es, lass es einfach um mich geschehen
Du weißt wie Wunder gehen
 
Schick mich durch Dein Erfindungsreich
Lieb mich leer
Mach mich dem Erdboden gleich
Lass es, lass es einfach um mich geschehen
Du weißt wie Wunder gehen
 
Adicionado por juliane em Segunda-feira, 23/07/2012 - 08:57
Última edição feita por Hansi K_Lauer em Quarta-feira, 24/02/2016 - 05:32
Obrigado!

 

Herbert Grönemeyer: Maiores 6
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