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Liedtext: Nichts

  • Künstler/in: Sarah Lesch
  • Album: Von Musen & Matrosen (2015)
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Nichts

Komm, wir fahren zum Strand
Komm, wir leihen uns ein Zimmer
Und bleiben da für immer
Komm, wir liegen unter’m Schlafsack
Im schneeweißen Sand
Und fassen uns an, einfach, weil es nicht erlaubt ist
Komm wir sehen uns wie wir sind
Und sagen: „Ja bitte“
Die Welt ist was Schönes
Und wir sind die Mitte
 
Und wir brauchen nichts, gerade
Höchstens ein bisschen Leichtsinn und Mut
Der Rest wird von alleine gut
Und wir brauchen nichts, gerade
Höchstens ein bisschen Luft und Liebe
 
Komm, wir fahren zum Strand
Komm, wir trinken ein Bier
Ich trink mich zu dir und du trinkst dich zu mir
Da wartet was Gutes
Und wir suchen den Anfang
Komm, wir fahren zum Strand
Komm, wir atmen uns an
Wo das Alte verblasst
Kann was Neues beginnen
Hey, du bist schön
Zeig doch mal von innen
 
Und wir brauchen nichts, gerade
Höchstens vielleicht
Ein Steuerrad zum Selberlenken
Und wir brauchen nichts, gerade
Außer der Erkenntnis
Dass wir mehr steuern, als wir denken
 
Komm, wir machen Musik
Gleich da unten im Hafen
Und scheren uns nicht darum
Was Leute sagen, und schlafen
Im Schlafsack unter den Sternen
Und im besten Fall wärmen
Wir uns an der Version von uns
Die gerade oben liegt
Komm, wir fahren zum Strand
Komm, wir malen uns Bilder
In denen kein Mensch ewig wohnen kann
 
Und wir brauchen nichts, gerade
Höchstens ein bisschen weniger Luxus
Und mehr Leben
Und wir brauchen nichts, gerade
Außer vielleicht Vertrauen in das Schicksal
Und in das, was wir uns geben
 
Und alle deine Träume
Sehen gut an dir aus
Hey, die stehen dir brillant
Aber du nimmst sie ja leider meistens nicht mit nach Haus
Und wenn doch, dann bleiben sie im Schrank
Zusammen mit den Muscheln
Und dem restlichen Sand
Und ab und zu riechst du daran
Dann hast du schon wieder blasse Haut
Und erinnerst dich dann
Dass das man frei sein kann
Wenn man sich traut
 
Komm, wir sitzen auf dem Dach
Komm, wir bleiben lange wach
Und machen uns statt Gedanken
Ein Bier und das Herz auf
Und dann sind wir innen und außen offen
Und die Liebe ist blind und taub und besoffen
Und wenn du Morgen früh ’nen Gefühlskater hast
Ich schreib dir ’ne Entschuldigung, egal für was
Komm, wir machen diese Firma auf
Die heißt: „Ja, Mann“
Komm, ich fahr dich zum Strand
Morgen früh kommen wir an
Wir rennen einfach los und denken nicht an die Landung
Und dann: mit schwabbelndem Speck in die Brandung
 
Und wir brauchen nichts, gerade
Höchstens ein bisschen Leichtsinn und Mut
Der Rest wird von alleine gut
Und wir brauchen nichts, gerade,
Höchstens ein bisschen Luft und Liebe
und ab und zu mal ’n Fischbrötchen
 
Danke!
Von malucamaluca am Mi, 02/08/2017 - 04:07 eingetragen

 

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