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Vera Jahnke - Corona 86: VER-ORDNUNGEN

German
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Corona 86: VER-ORDNUNGEN

BALD HABT IHR ALLES
VER-ORDNET, BIS AUFS LETZTE:
VERBIETET EUCH SELBST!
 
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Submitted by Vera JahnkeVera Jahnke on Thu, 11/02/2021 - 14:58
Last edited by Vera JahnkeVera Jahnke on Sun, 14/02/2021 - 14:01
Submitter's comments:

© Vera Jahnke. Alle Corona-Gedichte stehen nur für non-profit-Zwecke zur Verfügung und dürfen keinesfalls von politischen Parteien oder extremistischen Gruppen verwendet werden.

Jeder, der es auch will, kann etwas tun. Zum Beispiel eine Verfassungsbeschwerde unterstützen: https://macshot.de/verfassungsbeschwerde/

 

Comments
Natur ProvenceNatur Provence    Wed, 03/03/2021 - 21:37

Ja und nein. Wir sind mit-verantwortlich. Nein, wir haben keinen Einfluss! Wen sollen wir wählen? Die werden uns vorgesetzt, Kreuz oder nicht. Und wenn man einen Direktkandidaten durchgebracht hat, unterliegt er dem Fraktionszwang.
Die oft geforderte "Einbindung des Parlaments"; Wohin hat sie bisher geführt? Dass die Mehrheit abstimmt, wie die Regierung es will!!
In der Schweiz versucht der Nationalrat (= Bundestag) gerade, den Bundesrat (=Bundesregierung) zu Lockerungen zu zwingen, doch der Ständerat (2. Kammer, = Bundesrat) ist dagegen.
So viel zur "Macht" der gewählten Volksvertreter.

Vera JahnkeVera Jahnke    Wed, 03/03/2021 - 21:58

Danke für Deinen sachlichen und informativen Beitrag!

AldefinaAldefina    Wed, 03/03/2021 - 19:36

Übrigens, heute wurden 15.968 Neuinfektionen diagnostiziert. Praktisch viermal mehr als in Deutschland. Sad smile

Vera JahnkeVera Jahnke    Wed, 03/03/2021 - 20:59

Entschuldige bitte, meinst Du wirklich Neuinfizierte oder bloß positiv Getestete? 😉
Ich warte auf den Tag, wo es in Polen oder Deutschland doppelt so viel "Infizierte" gibt wie Einwohner!

Vera JahnkeVera Jahnke    Fri, 05/03/2021 - 13:44

Sehr lesenswert, danke! - Aber wer will so etwas hier hören?

"Ladenbesitzer, die ums wirtschaftliche Überleben kämpfen, hätten nach diesem Plan gar keine Zeit, sich um ihre zurückkehrenden Kunden zu kümmern. Sie müssten permanent mit einem Zollstock und einer Excel-Tabelle in der Hand durchs Geschäft rasen, um sich keinen Ärger mit dem Ordnungsamt oder der Polizei einzuhandeln."

"Mal stehen acht Polizisten in der Küche eines Mannes, der mit einem Freund gekocht hat, mal soll ein Sportverein 5000 Euro Strafe zahlen, weil zwei Kinder auf seinem Skatepark unterwegs waren, mal nehmen Beamte die Personalien von Spaziergängerinnen auf, deren Hunde sich zu nahe gekommen sind."

Und vielleicht habe ich mich geirrt - eine Diktatur wäre wohl doch etwas organisierter. Das hier ist einfach nur der nackte Wahnsinn! So etwas passiert, wenn hochgradig emotionalisierte Menschen in eine Massenpanik geraten...

Natur ProvenceNatur Provence    Fri, 05/03/2021 - 14:08

Wer Angst schürt, wird Untertanen ernten- aber wenn man behauptet, dass sei Absicht, ist man "Verschwörungstheoretiker". Ich teile die Ansicht, dass ein vernünftiger gesellschaftlicher Diskurs nicht mehr möglich ist, weder zu Corona-Fragen, noch zu allem, was als "rechts" gilt.
Ich hatte mich z.B. gefragt, als man über Frauke Petry (wer war das nochmal?) herfiel wegen ihrer Aussage, illegale Grenzübertritte müssten notfalls mit Schusswaffen verhindert werden: Auch wenn sich das gegen die armen Flüchtlingen, die Schutz suchten, richtete und natürlich insofern unmenschlich ist; trotzdem: Warum stehen denn Bundespolizei mit MP's an den Grenzen? Sind das Attrappen, werden die nicht eingesetzt? Letztes Jahr fühlten sich viele Luxemburger, darunter der Außenminister Asselborn, an NAZI-Seiten erinnert, weil Deutschland die Westgrenzen abgeriegelt hatte und Bundespolizei militärisch bewaffnet war.
Auch in Frankreich hat sich mit der Verpflichtung für Grenzpendler aus dem Dept. Moselle, andauernd einen neuen Negativ-Test bei sich zu führen, auch in politischen Kreisen eine ziemliche Wut aufgebaut, die eine "brutale" Sprache sprach. Die Deutschen haben mit ihrer Überorganisation der Corona-Maßnahmen sich keine Freunde gemacht, stehen aber statitisch nicht (mehr) viel oder gar nicht besser da, als andere Länder, gerade im Vergleich zu den unter (wegen und durch) Donald lächerlich gemachten USA .
Oder die #metoo-Debatte: Nach Jahrzehnten treten nicht nur die (angeblichen) Opfer(m/w) in die Öffentlichkeit, sondern nehmen wie gerade heute im Radio zu hören, in Sachen Dieter Wedel die Staatsanwaltschaften in Angriff- wann verjährt so etwas eigentlich? In Frankreich sitzt neben Sarkozy demnächst die halbe "Elite" des Landes wegen solcher Vorwürfe vor Gericht. Aber wo sind die Stimmen, die versuchen, unparteiisch zu bleiben, ich erinnere nur an Jörg Kachelmann: Von der Blöd-Zeitung, der Spiegel-Tante bis zu allen anderen Gutmenschen (Unwort des Jahres, sehr zu Unrecht!) waren sie sich in den Vorverurteilungen einig, nur das Gericht hat ihn am Ende freigesprochen- Alle anderen #metoo-Affairen liegen zeitlich viel länger zurück und viele handeln im Filmmilieu. Ich wuchs in der Gewissheit auf, dass man sich zu Film-/Theaterrollen hochschlafen kann, aber hinterher war es dann anders, denn inzwischen stehen ja viele Gutmenschen ihnen zur Seite.

Wenn das so weiter geht, sehe ich nicht nur die Gesellschaft, die Demokratie sondern auch die Rechtsprechung der Gerichte, die m.E. ein letztes. halbwegs verlässliches Bollwerk gegen diese Entwicklungen sind, in der Gefahr, nur noch nach Zeitgeist zu urteilen.

Vera JahnkeVera Jahnke    Fri, 05/03/2021 - 14:52
Natur Provence wrote:

Wer Angst schürt, wird Untertanen ernten...

Lieber Natur Provence, Du ahnst nicht, wie verzweifelt ich bin. Dass ich hier sozialen Selbstmord begehe, war mir von Anfang an klar, aber ich bin auch nicht bereit, mich mit solchen Verhältnissen abzufinden.

Und nun sagst Du, dass der statistische Ländervergleich keine Signifikanzen aufweist, was ja auch von der Johns-Hopkins-Universität bereits am 13.10.2020 bestätigt wurde:
In England und Frankreich war die Kurve trotz härter Maßnahmen höher, was man möglicherweise auf ein schlechteres Gesundheitswesen zurückführen könnte (die wirtschaftliche Situation und der Bevölkerungsaufbau wären weitere Kriterien, die man beachten muss), während sich in Schweden die Kurve im Mittelfeld bewegt hat und flacher war, was für eine Bettenauslastung wohl günstiger ist. Aber auch diese Information wird hier wohl nicht zur Kenntnis genommen werden.

Dein Verweis auf die #metoo-Debatte ist insofern interessant, da auch hier nur allzu oft aus dem "Bauchgefühl" der Masse geurteilt wird. Sexuelle Gewalt ist etwas ganz Schreckliches und weitaus häufiger als manche das wahrhaben wollen. Es ruft daher enorm starke Gefühlsreaktionen hervor. Trotzdem würde ich mich immer an den Grundsatz halten: "Im Zweifel für den Angeklagten", weil sonst der Willkür und Emotionalität Tür und Tor geöffnet werden. Das Problem der Nachweisbarkeit und der dringend notwendige Opferschutz dürfen letztendlich nicht dazu führen, einen eventuell unschuldigen Menschen zu zerstören. Das Problem kann man – theoretisch – sowieso nur lösen, wenn Gewaltstrukturen in unserer Gesellschaft generell beseitigt werden. Und dazu gehören sowohl die heutigen Zwangs- und Bestrafungsmaßnahmen als auch die mit MPs bewaffneten Grenzsoldaten sowie dieser ganze elende Militarismus im allgemeinen.

Natur ProvenceNatur Provence    Fri, 05/03/2021 - 15:15
Vera Jahnke wrote:

Du ahnst nicht, wie verzweifelt ich bin.

Nach all deinen Äußerungen hier kann ich das, glaube ich, doch nachempfinden. Wie kann ich dich aufmuntern? Brauchte selbst mal wieder meine Freiheit zurück, nicht nur wegen Corona übrigens.
Aber trotzdem: Auch wenn alles immer schlimmer wird, du bleibst standhaft und lässt dich nicht umbringen! Denke immer daran: Die Schakale heulen, und die Karawane zieht weiter; sei du mal die Karawane!

Vera JahnkeVera Jahnke    Fri, 05/03/2021 - 16:45

So lieb von Dir 😘, aber das hast Du schon getan, indem Du mir den Link zum Regulierungsirrsinn geschickt hast, der mir zeigt, dass alles vielleicht mehr Hysterie als "Rückkehr des Verdrängten" ist und indem Du Dich hier auch noch durch den Ländervergleich zur Zielscheibe gemacht hast. Ganz ehrlich, ich traue mich nicht mal, den Begriff "Finanzkrise" in den Mund zu nehmen, weil das ja ein anti-semitischer Code sein soll. Ich kann jetzt nur hoffen, dass die Worte dieses Kommentars nicht auch noch durch 18 teilbar sind. Außerdem, einen Nazi-Kommentar kann man auch ohne diesen Schnickschnack ganz schnell als solchen erkennen. Diese Leute drücken sich in aller Regel brutal offen aus.

Natur ProvenceNatur Provence    Fri, 05/03/2021 - 16:59

Finanzkrise? Das war es doch und wenn schon: Die Krise, ermöglicht durch amerikanische Großbanken, aber ausgelöst durch die Renditegier meist europäischer Groß- und Landesbanken, welche die US-Schrottanleihen mit guten Euromilliarden dumm-dreist erworben haben und beim Einbrechen der US-Immobilienkonjunktur diese "Wert"papiere abschreiben mussten. Hätte man sie Lehman uns Co. überlassen, wären die vielleicht pleite gegangen, aber nicht die halbe Finanzwelt, die bekanntlich u.a durch Steinbrücks Milliardensubventionen gerettet werden musste. Was könnten wir viel Geld in Kindergärten, Schulen, Obdachlosenhilfe .... stecken, wenn dafür so viel Schulden aufgenommen würden.

Vera JahnkeVera Jahnke    Fri, 05/03/2021 - 17:39

Und das, nachdem in Japan die "Bubble-Economy" schon viel früher stattgefunden hatte. Aber der Mensch lernt halt nichts dazu. Über Deinen Karawanen-Vergleich musste ich auch noch nachdenken: Was ist denn mit dem Kamel, dass nicht mitlaufen will? Hoffentlich ist es schnell genug, den Schakalen zu entkommen, ein Lama könnte ja wenigstens noch spucken...😉

Hansi K_LauerHansi K_Lauer    Fri, 05/03/2021 - 20:42
nzz.ch wrote:

"Ladenbesitzer, die ums wirtschaftliche Überleben kämpfen, hätten nach diesem Plan gar keine Zeit, sich um ihre zurückkehrenden Kunden zu kümmern. Sie müssten permanent mit einem Zollstock und einer Excel-Tabelle in der Hand durchs Geschäft rasen, um sich keinen Ärger mit dem Ordnungsamt oder der Polizei einzuhandeln."

Die Journalisten selbst als "seriös" geltender Zeitungen flirten halt auch manchmal gerne mit dem Populismus, oder?
Jeder Ladenbesitzer weiß doch, wie groß sein Laden ist, und die Größe ändert sich auch nicht von Tag zu Tag.
Er muss nur dafür sorgen, dass nicht zu viele Kunden auf einmal im Laden sind.
Da bleibt sogar noch Zeit, sich um die Kunden zu kümmern.
Falls er seine Angestellten noch bezahlen kann.
(Außerdem gab es die gleiche Maßgabe im ersten Lockdown Frühjahr 2020 schon.)

nzz.ch wrote:

... mal nehmen Beamte die Personalien von Spaziergängerinnen auf, deren Hunde sich zu nahe gekommen sind.

Diese Zeitung besser abbestellen ...

Natur ProvenceNatur Provence    Fri, 05/03/2021 - 20:46
Hansi K_Lauer wrote:

Jeder Ladenbesitzer weiß doch, wie groß sein Laden ist, und die Größe ändert sich auch nicht von Tag zu Tag.

Die Größe bleibt gleich, aber die Befüllungsquote ändert sich. Excel-Tabelle ist schon sinnvoll... Wenn du die NZZ abbestellen willst, dann tu es und gleich alle weniger seriösen, dafür unkritischeren, Medien gleich mit  Thumbs down

Hansi K_LauerHansi K_Lauer    Sat, 06/03/2021 - 01:33

Wobei es schade ist, dass sich der Journalist zu diesen fragwürdigen Populismen hinreißen ließ, denn abgesehen davon ist der Artikel gut.
Die Bürokratie und der Bürokratismus ist wirklich das schlimmste Krebsgeschwür, das sich der kapitalistische Staat herangezüchtet hat. Das denke ich schon seit Jahren.
Und wie Krebse so sind, sie bilden Metastasen.
Die Bürokratie erfindet immer neue Bürokratie und ein nicht unerheblicher Teil von ihr ist einzig und allein damit beschäftigt, sich selbst zu verwalten.
Der Staat wäre völlig unfähig sich ihrer zu entledigen, denn dazu bräuchte er - die Bürokratie.
Und wenn du die Frösche brauchst, um den Sumpf auszutrocknen, kannst du dir die Erfolgsaussichten an allen fünf Fingern abzählen.
Ich wette, darauf zählten auch Wirtschaftsminister Altmeier und Finanzminister Scholz, als sie großspurig die "Bazooka" rausholten und den Kleinunternehmern "unbürokratische" (selten so gelacht) und schnelle Überbrückungshilfen versprachen. Sie wussten ganz genau, dass die Bürokratie schon dafür sorgen würde, dass die Anspruchsberechtigten nur einen winzigen Bruchteil der in Aussicht gestellten Gelder auch wirklich erhalten würden.
Kaltblütig nehmen sie den Bankrott hunderttausender kleiner Selbständiger in Kauf.
Die frei werdenden Ladenflächen können sich dann Monopole wie "Merkur"-Spielhallen und "T€DI"-Ein-Euro-Shops billig anmieten.
Dass private Gastronomen, Hoteliers, usw. ihren Lebensunterhalt und ihre Existenz in der Lockdownzeit von ihren eigenen Rücklagen bestreiten müssen, sorgt für ein gewaltiges Abschmelzen des Volksvermögens zu Gunsten der Monopole.
Das ist der Auftrag dieser Bundesregierung, als Dienstleister der Monopole.
(Die Bazooka kam nur für Monopole wie Lufthansa, TUI, Kaufhof usw. zum Einsatz)

Natur ProvenceNatur Provence    Sat, 06/03/2021 - 07:45

Siehst du, Euer Durchlaucht, so kommen wir zueinander. Nur werfe ich der NZZ keinen Populismus vor, übrigens auch so ein heutiges Totschlagargument, sondern verbuche es, soweit etwas übertrieben, unter Realsatire.

Vera JahnkeVera Jahnke    Sat, 06/03/2021 - 13:21
Hansi K_Lauer wrote:

...sorgt für ein gewaltiges Abschmelzen des Volksvermögens zu Gunsten der Monopole.
Das ist der Auftrag dieser Bundesregierung, als Dienstleister der Monopole.

Das sehe ich zwar genauso, gilt aber heutzutage als "Verschwörungstheorie" und "antisemitischer Code". Quo vadis, Hansi...? 😉

Hansi K_LauerHansi K_Lauer    Sun, 07/03/2021 - 05:02

Aha?
Und wer behauptet das?
(davon abgesehen, ist das meine eigene Meinung, die ich mir selbst gebildet habe und bisher noch nirgendwo sonst geäußert habe. Daher kann es keine Beurteilungen dazu bisher geben. Wink smile
Oder hat das schon mal jemand irgendwo so vertreten? )

Natur ProvenceNatur Provence    Sun, 07/03/2021 - 07:59

Nun, Euer Durchlaucht, Veras Aussage dürfte ihre Berechtigung haben, weil du schriebst, die BuReg handele im Auftrag. Da wird einem heutzutage leicht eine gewisse Nähe zu etwas angedichtet.
Im übrigen las ich gerade gerade im eigentlich auch seriösen Zürcher Tagesanzeiger einen mit - hoffentlich zutreffenden- Beispielen gespickten Artikel über die Cancel Culture, wo ideologisch missgebildete Gutmenschen unliebige Meinungen zum Schweigen bringen. Man könnte versucht sein, auch hier wieder Parallelen zu einer dunklen deutschen Vergangenheit zu ziehen, was ich natürlich nicht tue, leben wir doch hier im Herzen Europas auf einer Insel der Friedfertigkeit und Toleranz, der Aufgeklärtheit und der Humanität, auf der gute Menschen besorgt sind um ein auskömmliches Miteinander und denen, die Schutz und Hilfe brauchen, sie auch gewähren. Also ganz anders als in dunklen Zeiten.

Vera JahnkeVera Jahnke    Sun, 07/03/2021 - 09:21

Du hast ja so Recht, lieber Natur Provence, was vergangen ist, ist vergangen, Schwamm drüber, und Geschichte hat sich noch nie wiederholt, so etwas ist ja auch vollkommen unmöglich. Vor allem der Teil mit der Friedfertigkeit hat mir sehr gut gefallen, weil ja Deutschland jegliches Militär und jeglichen Waffenhandel seit 1945 konsequent verboten hat. Und wenn wir dann doch unsere Tornado-Friedenstauben ohne UN-Mandat in den Kosovo schicken, dient das nur dem Wohl der Zivilisten, auch wenn die dadurch sterben mussten, aber das waren ja "nur" "Kollateralschäden"(völlig zu Recht das Unwort des Jahres 1999). Und solchen Wohl"tätern" der Menschheit vertraue ich doch gerne und ganz ohne Vorbehalt mein Leben und meine Gesundheit an. Kollateralschäden durch einen unerprobten und genverändernden Impfstoff dienen auch hier nur einem höheren Ziel.

Natur ProvenceNatur Provence    Sun, 07/03/2021 - 09:31

Ich sehe, Ironie kann noch verstanden werden  Thumbs up

Vera JahnkeVera Jahnke    Sun, 07/03/2021 - 09:33

Du hast explizit von "Monopolen" gesprochen. Laut dem offiziellen Narrativ kannst Du damit nur die "jüdisch kontrollierten Großbanken" gemeint haben, die hinter den Regierungen stehen sollen und somit für die ganze Krise verantwortlich sind. - Das, Hansi, ist hochgradig antisemtisches Denken und sollte energisch bekämpft werden. Ich an Deiner Stelle wäre bei der Verwendung solcher Begriffe sehr vorsichtig. Und wenn Du wirklich nicht weißt, wovon ich hier spreche, solltest Du vielleicht mal anfangen, Dich etwas besser über dieses Thema zu informieren.

Ich selbst habe mir auch schon überlegt, aus meiner Heimatstadt wegzuziehen, in der einer dieser schrecklichen NSU-Attentate verübt wurde, denn wenn ich hier wohnen bleibe, könnte man mir ja unterstellen, ich mache mit den Nazis, die zufälligerweise auch hier leben, "gemeinsame Sache." Das geht ja gar nicht!

Vera JahnkeVera Jahnke    Sun, 07/03/2021 - 10:17

Das war auch ironisch gemeint! Ja, es ist wirklich übertrieben, hinter jedem Wort wie zum Beispiel "Monopol" eine solch abstoßende Einstellung zu vermuten, aber genauso gehen viele der Maßnahme-Befürworter vor. Das wollte ich Hansi einfach nur klarmachen.

Auch mein Wegzug war eine Übertreibung, um aufzuzeigen, wie schlimm es hier mittlerweile im Umgang miteinander geworden ist.

Einzig das Robert-Koch-Institut darf seinen Namen behalten, obwohl dieser Mann Menschenversuche übelster Art durchgeführt hat.

AldefinaAldefina    Sun, 07/03/2021 - 18:52
Hansi K_Lauer wrote:

Die Bürokratie und der Bürokratismus ist wirklich das schlimmste Krebsgeschwür, das sich der kapitalistische Staat herangezüchtet hat. Das denke ich schon seit Jahren.
Und wie Krebse so sind, sie bilden Metastasen.
Die Bürokratie erfindet immer neue Bürokratie und ein nicht unerheblicher Teil von ihr ist einzig und allein damit beschäftigt, sich selbst zu verwalten.
Der Staat wäre völlig unfähig sich ihrer zu entledigen, denn dazu bräuchte er - die Bürokratie.

Na endlich, Hansi! Was die Politik betrifft glaubte ich schon dass wir nie gleich denken werden und immer auf der anderen Seite der Barrikade bleiben. Jetzt sehe ich, dass meine Behauptung völlig falsch war. Als wir im Jahre 2015 eine extrem Lange Politikdiskussion geführt haben, habe ich Kaczyński verteidigt. Damals hat er wirklich etwas Gutes für Polen gemacht, aber als PiS zum zweiten Mal die Wahlen gewonnen hatte, Kaczyński war verrückt geworden. Die Regierung, die aus seinen Arschleckern besteht, macht die Leute verrückt und zwingt sie auf die Straße zu gehen und zu protestieren. Die Regierung ist nicht in der Lage die Situation zu kontrollieren und es herrscht Chaos. Die Vorschriften ändern sich vom Tag zu Tag. Nur im staatlichen Fernsehen stimmt alles. Polen blüht dank unserer sehr klugen Regierung und die Situation ist viel besser als in anderen Staaten. Dazu haben sie gesagt: Höchstwahrscheinlich in Polen haben wir das beste Fernsehen in der ganzen Welt. Einen besseren Witz hab' ich schon lange nicht gehört.

Wir haben viele Affären. Viele Regierungsmitglieder sind einfach Diebe, die staatliches Geld, das aus unseren Steuern kommt, für sich und Rabbit's Friends and Relatives stehlen und Kaczyński drückt die Augen zu. Das Geld wird milliardenweise verschleudert, unter anderen für die Propaganda und für eine katholische Sekte in Toruń mit seinem Führer Tadeusz Rydzyk. Es sagt, dass er ein katholischer Priest ist und alle zweifeln daran. Er benimmt sich nicht wie ein Katholik. Er ist ein Geschäftsmann. Er hat das Fernsehprogramm Trwam und Radio Maryja und dazu sogar eigene Universität. Dank dieser Medien ist er sehr reich geworden. Es mischt den älteren Leuten, meistens Rentnern, in ihrem Köpfen und sie geben ihm das letzte Geld. Die Regierung gibt ihm Geld, weil er die Propaganda für PiS betreibt. Ohne Rydzyk hätte PiS die Wahlen nie gewonnen.

Genug. So wie ich sehe, etwa das Gleiche passiert in Deutschland, nur eine religiöse Sekte fehlt noch. Noch...

Hansi K_Lauer wrote:

Kaltblütig nehmen sie den Bankrott hunderttausender kleiner Selbständiger in Kauf.
Die frei werdenden Ladenflächen können sich dann Monopole wie "Merkur"-Spielhallen und "T€DI"-Ein-Euro-Shops billig anmieten.
Dass private Gastronomen, Hoteliers, usw. ihren Lebensunterhalt und ihre Existenz in der Lockdownzeit von ihren eigenen Rücklagen bestreiten müssen, sorgt für ein gewaltiges Abschmelzen des Volksvermögens zu Gunsten der Monopole.
Das ist der Auftrag dieser Bundesregierung, als Dienstleister der Monopole.
(Die Bazooka kam nur für Monopole wie Lufthansa, TUI, Kaufhof usw. zum Einsatz)

Ich bin genau in einer solchen Situation. I habe ein Unternehmen und es wurde mir verboten mein Gewerbe zu betreiben. Jetzt sollte ich eine Staatshilfe in der lächerlichen Höhe von 18.000 zł (zirka 3.922 Euro nach dem heutigen Kurs). Die würde mir nur ein kleines Teilchen meiner monatlichen Kosten decken, aber dieses Geld wurde mir verweigert. Es gibt eine Ordnung, wer diese Sterbehilfe bekommen kann und laut dieser Ordnung sollte ich das Geld bekommen, aber alles läuft über ein Computerprogramm und dieses Programm überprüft nicht das, was es laut der Ordnung überprüft sein sollte, sondern andere unwichtige Daten. Aus diesem Grund - kein Geld.

Mir wurde quasi der Mittelfinger gezeigt und ich kenne andere, die dasselbe Problem haben. Besser schweige ich, was ich darüber denke, weil ich es nicht will, dass ich um sechs Uhr morgens aufgewacht werde. Das ist die Zeit, wenn die Bullen kommen um dich festzunehmen.

Übrigens, Hansi, seit 2015 hat sich sehr viel geändert. Würdest du jetzt auch eine Rolle des Merkels Anwaltes übernehmen?

Vera JahnkeVera Jahnke    Sun, 07/03/2021 - 19:39

Tut mir sehr leid, Andrzej, dass Du in solch einer Lage bist, einem Bekannten von mir geht es auch nicht anders. (Ich hoffe nur dass man mir diese Aussage jetzt nicht als Populismus auslegt 😉). Ich sehe auch jeden Tag hier mehr und mehr "tote" Geschäfte, die vorher teilweise echt gut liefen, andere wie Galeria Kaufhof waren allerdings vorher schon in Schieflage geraten. Und dann gibt es da ja Leute, die von "Opferrollen" oder von "Opfermentalität" sprechen, was ich für sehr zynisch halte angesichts der Ausmaße.

AldefinaAldefina    Sun, 07/03/2021 - 20:17

Vera, dass ist nicht deine Schuld. Die "kluge" polnische Regierung hat viele unnötigen Vorschriften eingeführt und deshalb leiden viele kleine Unternehmern. Ich möchte nicht ins Details eingehen, aber für mich sehr wichtig ist auch die Situation in Deutschland. Solange der freie Verkehr zwischen unseren beiden Staaten nicht erlaubt ist, werde ich finanziell leiden.

Vera JahnkeVera Jahnke    Sun, 07/03/2021 - 20:42

Die Therapie scheint schlimmer zu sein als die Krankheit.

AldefinaAldefina    Sun, 07/03/2021 - 20:52

Genau so ist es, leider.

Natur ProvenceNatur Provence    Fri, 05/03/2021 - 18:30

Och, Kamele sind recht wehrhaft und Schakale eher Aasfresser, oder?

Hansi K_LauerHansi K_Lauer    Mon, 08/03/2021 - 06:15

Dann möchte ich mal Klartext reden:

Schuld an der heutigen prekären Situation in unserem Land ist einzig und allein die Bundesregierung und alle Bundesregierungen seit Schröder.
Sie haben einen neoliberalen Kurs der Privatisierung aller staatlichen Obhutspflichten verfolgt, die sich privatisieren ließen.
Sie haben das Gesundheitswesen privatisiert, Kliniken an Gesundheitskonzerne übereignet, deren Ziel nicht die optimale Gesundheitsversorgung der Bevölkerung ist, sonder die Erzielung von Maximalprofiten.
Personal wurde abgebaut, die Ausbildung reduziert, die Löhne verhungerten.
Heute hat in Deutschland eine Krankenschwester zehn Patienten zu versorgen; In Schweden hat eine Schwester drei Patienten zu versorgen.
Es fehlt somit insbesondere an ausreichendem pflegerischen Fachpersonal auf Intesivstationen, weil die von den Konzernen weggespart wurden.

Die größte Sorge der Bundesregierung ist, dass die Intensivstationen überlaufen, Triage durchgeführt werden muss und Lastwagen mit Särgen durch die Straßen fahren, wie in Norditalien oder New York.
Dann würde nämlich ihre desaströse Politik auf den Tisch kommen und mit der Wiederwahl wäre es Essig.

Im Jahre 2012 wurde dem Bundestag eine Studie vorgelegt, in der klargestellt wurde, dass es früher oder später zu einer weltweiten Virusepidemie kommen würde. In der Studie wurden dringende Empfehlungen gegeben, dass ausreichend Schutzkleidung für das medizinische Personal beschafft und vorgehalten werden müssten und ausreichend FFP2 Masken für die Bevölkerung.
Diese Studie wurde ignoriert, wahrscheinlich aus Kostengründen, oder ganz einfach aus Ignoranz.

Im Frühjahr 2020 kam es zu der prophezeiten Epidemie und die Regierung war ratlos.
In einem Akt von hilflosem Aktionismus wurde die Bevölkerung dazu verpflichtet beim Einkaufen Masken zu tragen, obwohl es am Markt kaum welche gab.
Die Bevölkerung begann sich selbst Masken zu basteln, obwohl diese Masken nicht vor Viren schützen.
Das sollte das Signal geben "Die Regierung macht was" und wenn sich die Epidemie ausbreitet, dann ist eben die Bevölkerung schuld, weil sie nicht gut genug Masken getragen hat und sich zu viel getroffen hat.

Anfang April wurde ein Lockdown verhängt, der das Leben jedes einzelnen drastisch einschränkte und den größten Teil des Gewerbes paralysierte. Die Industrie jedoch, insbesondere die Großkonzerne, waren von dem Lockdown nicht betroffen, durften munter weiterproduzieren, für den Exportweltmeiter Deutschland. Die Kollegen standen nebeneinander am Arbeitsplatz wie eh und je, zu dem sie in vollen öffentlichen Verkehrsmitteln kommen mussten.

Die Bundesregierung setzte ein kreditgestütztes Hilfsprogramm von bis zu einer Billion Euro auf, von dem in erster Linie "systemrelavante" Großkonzerne gepampert wurden.
Der kleine Ladenbesitzer musste dem kleinen Teil der Beihilfen, die für diesen Bereich überhaupt nur vorgesehen waren, monatelang hinterherlaufen. Solo-Selbständige und Leute wie Künstler sollten Hartz IV beantragen.
Das taten sich nur diejenigen an, die absolut pleite waren. Alle anderen lebten von ihren Rücklagen.

Wie von den Virologen vorhergesehen flachte das Infektionsgeschehen im Sommer ab, um im Herbst nicht zuletzt auch durch z.B. aus den Balkanstaaten eingeschleppte Viren wieder anzusteigen.
Spätestens als der zweite Lockdown angeordnet wurde, wäre es Zeit gewesen für einen absoluten Lockdown.
Vierzehn Tage oder drei Wochen Ausgangssperre für das ganze Land, mit Ausnahme zum Lebensmitteleinkauf oder Gassi gehen hätten die Pandemie ausgetrocknet und danach hätten alle wieder ihr normales Leben weiterführen können.
Die paar Coronafälle, die dann immer noch aufgetreten wären oder eingeschleppt worden wären, hätten die Gesundheitsämter nachverfolgen können und man hätte in Infektionsnestern Quarantäne machen können.

Das war aber tabu, denn das hätte ja auch die Großkonzerne lahmgelegt und deren Profit durfte ja auf keinen Fall geschmälert werden. Der DAX stieg wie die Coronazahlen.
Außerdem durfte man das Undenkbare auch nicht thematisieren, denn das sei ja in einem Land mit einer liberalen Demokratie wie Deutschland nicht durchführbar.
Wenn man betrachtet, wie diszipliniert die Bevölkerung bis jetzt über jedes Stöckchen gesprungen ist, das die Regierung hingehalten hat, darf das allerdings in Frage gestellt werden.

Wir werden in der Zukunft an den Milliarden Schulden abzahlen müssen, die die Regierung verpulvert hat.
Und das alles wegen einem mit weniger als 0,1% Sterblichkeit vergleichsweise harmlosen Virus.
Ich getraue mich kaum darauf hinzuweisen, dass 90% der Opfer Menschen von über 80 Jahren sind, die ohnehin eine nur noch geringe Lebenserwartung hatten. Aber nein, man ist ja kein Sozialdarwinist. "Just the facts, Ma'am!"
Schweden hat das ganze Theater, das in Mittleueropa veranstaltet wurde, nicht mitgemacht.
Kein Lockdown, keine Verbote von Familien- oder Freundeskreistreffen, keine Maskenpflicht, kein Staatsbankrott ...
und die Schweden sind bis heute auch noch nicht ausgestorben.
Sie haben eine niedrigere Sterbequote als Italien, im relativen Vergleich und selbst die hätten sie noch niedriger halten können, wenn sie die Altenheime besser geschützt hätten.
Da sieht man eben mal den Unterschied zwischen einer guten und einer schlechten Regierung.

Pandemien hat es seit tausenden von Jahren immer wieder gegeben und wird es immer wieder geben.
Sich ihnen entgegenstellen und sie verhindern wollen ist so sinnlos, wie eine Sturmflut, einen Wirbelsturm oder einen Vulkanausbruch verhindern zu wollen, insbesondere wenn man nicht bereit ist, drastische Maßnahmen zu treffen.
Da kann man nur in Deckung gehen so gut man kann und warten, bis es vorbei ist.
"Duck and cover!"

Vera JahnkeVera Jahnke    Tue, 09/03/2021 - 11:39

Das sehe ich auch so, nur eines gefällt mir nicht: "Die Regierung ist schuld" - Nein, das stimmt nicht! Nicht ein Adolf Hitler ist schuld, keine Regierung, sie ergreifen auch nicht die Macht, die wird ihnen geschenkt, meist durch schweigende Zustimmung. Es sind wir alle, die so etwas erst möglich machen, jeder einzelne von uns, weil er selbst seinen Schnitt machen will, oder aus Angst vor Sanktionen jedweder Art. So einfach mache ich mir das nicht mit der Verantwortung!

Auch sonst teile ich Deine ideologischen Ansätze keinesfalls. Die Umsetzung des Marxismus-Leninismus oder des Maoismus führten zu unglaublichen Gräueltaten, zu unfassbarem Leid. Und wer das bestreitet, den bezeichne ich dann als einen "Leugner". Und wenn Du mich jetzt bitten würdest, mich auch von diesen Ideologen abzugrenzen, muss ich Dir sagen, dass ich das längst getan habe: https://lyricstranslate.com/de/vera-jahnke-take-it-%E2%80%93-change-it-l.... Du hattest mir sogar dafür gedankt. Wo hast Du Dich abgegrenzt, Hansi?

[@Hansi K_Lauer] Es ist kein Wunder, dass Du hier im Thread das Wort "Leugner" einführst, da Du ja selbst Maos Massenmorde bestreitest. Der Beweis: Deine Kommentare (!) zu Deiner Übersetzung "Der Osten ist rot". Also schon wieder eine Projektion!

Natur ProvenceNatur Provence    Mon, 08/03/2021 - 20:50

Eine Richtigstellung, eine Anmerkung:
1. Die BuReg hat bereits Mitte März zu einem sehr umstritten und EU-weit heftig kritisierten Mittel gegriffen: Die Grenzen dicht zu machen!
2. Ja, die Maßnahmen sind seltsam und dienen im wesentlich dazu, die Großunternehmen weiter laufen zu lassen, auf Kosten der individuellen Freiheiten der kleinen Betriebe und der Bevölkerung.
Ich frage mich einerseits, ob diese Personen, die durch staatliche Maßnahmen einen wirtschaftlichen Schaden erlitten haben, nicht zu Hundert Prozent entschädigt werden müssten, da in ihr Eigentum eingegriffen wurde, statt sie auf Almosen zu verweisen; andererseits ist natürlich die "Bazooka" irgendwann zurückzuzahlen. In Frankreich gibt es bereits Stimme(n), die Corona-Schulden nicht zurück zu zahlen. M.E. werden wir die Schulden über eine Hyperinflation los, da die EZB ja selbst jede Menge Staatsanleihen mit zweifelhaftem Wert im Bestand hat und seit Jahren Geld in die Wirtschaft pumpt, das in die Immoblien- und Aktienmarktblase fließt.
Aber: Die BuReg hat nicht viel anderes gemacht als die meisten Regierungen, die Maßnahmen waren weltweit ähnlich, von Neuseeland über China (da ist es mit den persönlichen Freiheiten sowieso nicht so weit her) bis Südamerika, siehe malucas Erfahrungen mit Uruguay.
Und was Schweden betrifft: Über die ist man hierzulande so hergezogen, weil die das Spiel nicht in dieser Weise mitgemacht haben, also eine Alternative zur alternativlosen Politik aufgezeigt haben.

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