• Karl Zettel

    Theodolinde • Sage und Geschichte

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Theodolinde szöveg

Zu Monza klingt es durch die Domeshallen
In stiller Nacht, wenn Sang und Orgel schweigen,
Wenn keine Beter mehr die Häupter neigen,
Nur Wolken draußen sanft vorüberwallen.
 
Auch glänzt es hell von Demant und Korallen;
Gekrönte Frauen ziehn im ernsten Reigen,
Bis sie zur Kirchengruft hinuntersteigen,
In die jetzt bleiche Mondesgrüße fallen.
 
Auf einen legen sie der Sarkophage
Ein Diadem, von Myrtenkranz umwunden;
Dann strömts in Liedern aus wie süße Klage:
"Theodolinde!" klingts in diesen Stunden
Durch Monzas Dom, so geht die Sage,
Bis draußen Mond und Nachtgewölk verschwunden.
 

 

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