Rite of the Slaying Tongue ( Almanca translation)

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İngilizce

Rite of the Slaying Tongue

Om, throttle, throttle, stand, stand, bind, bind,
slay, slay, burn, burn, bellow, bellow, blast, blast,
 
Om, throttle, throttle, stand, stand, bind, bind,
slay, slay, burn, burn, bellow, bellow, blast, blast
 
Om, throttle, throttle, stand, stand, bind, bind,
slay, slay, burn, burn, bellow, bellow, blast, blast
 
We are as neophytes within the hoary temple of the dead,
the contemplators of all states of loathsomeness.
We dance with the denizens of the charnel ground
in the glow of the funeral pyre
beneath the black arch of desolate night.
We are the skull-bearers
who would dare to sound the thigh-bone trumpets
to call forth our murdering shadows.
May their darkness eat at our flesh
and thresh the profane body from subtle bones.
We are the consumers and we are the consumed.
We offer the horrid oblations of our skin.
We offer the dread libations of the blood of our hearts.
We sate Death's shadow, that which ever hungers.
We call forth unclean eidolons.
Husks of self. Come ye forth
from dens of inner depravation.
As we swirl in maddening frenzy
through the midnight marshes to awake them
in their ravenous and desperate hunger.
Our horns beseech the very Lord of Death
to drive his trident
through the three chambers of our existence.
In throws of ecstatic death
we rend the fabric of the world.
To gaze with a fixed serpent iris
into the darkness that is beyond darkness.
Oh Devi, without knowledge of thy power
liberation is mere mockery!
Oh Devi-L, without knowledge of thy power
liberation is mere mockery!
 
Speech of the Slaying Tongue.
Black breath of fire.
Burning wind of my mouth.
Raising shadow from pyre.
My self-murdering darkness.
Oh, famished ones come.
Heed the winds of dread will.
 
Hear the call of my tongue.
Fire as breathe I utter my end.
Bringing shadows of death to gnash and to rend!
 
Sciera kullanıcısı tarafından Cum, 28/08/2015 - 21:18 tarihinde eklendi
Sciera tarafından en son Cum, 02/02/2018 - 18:40 tarihinde düzenlendi
Ekleyenin yorumları:

These are the official lyrics, taken from the booklet; only line breaks were added.

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Almanca translation

Ritus der Erschlagenden Zunge

Om,1 drosseln, drosseln, stehen, stehen, binden, binden,
erschlagen, erschlagen, verbrennen, verbrennen, brüllen, brüllen, sprengen, sprengen
 
Om, drosseln, drosseln, stehen, stehen, binden, binden,
erschlagen, erschlagen, verbrennen, verbrennen, brüllen, brüllen, sprengen, sprengen
 
Om, drosseln, drosseln, stehen, stehen, binden, binden,
erschlagen, erschlagen, verbrennen, verbrennen, brüllen, brüllen, sprengen, sprengen
 
Wir sind wie Novizen im grauhaarigen Tempel der Toten,2
als Bedenker aller Zustände von Verabscheuungswürdigkeit.3
Wir tanzen mit den Bewohnern des Leichengrunds
im Schein des Begräbnisscheiterhaufens4
unter dem schwarzen Bogen der einsamen Nacht.
Wir sind die Schädelträger,5
die es wagen würden, die Oberschenkelknochentrompeten ertönen zu lassen,6
um unsere mordenden Schatten herbeizurufen.
Möge ihre Dunkelheit von unserem Fleisch essen
und das profane Fleisch von den subtilen7 Knochen dreschen.
Wir sind die Verzehrer und wir sind die Verzehrten.
Wir bieten die grässlichen Opfergaben unserer Haut.8
Wir bieten die schrecklichen Trankopfer unseres Herzbluts.
Wir sättigen den Schatten des Todes, ihn, der immer hungert.
Wir rufen unreine Geister9 herbei
Hüllen10 des Selbst. Kommet hervor
aus den Höhlen innerer Verdorbenheit.
Während wir in irr machender Raserei durch die
Mitternachtssümpfe wirbeln, um sie in ihrem
gefräßigen und verzweifelten Hunger zu erwecken.
Unsere Hörner ersuchen den Herrn des Todes selbst,
auf dass er seinen Dreizack11
durch die drei Kammern unseres Daseins treibe.12
Im Griff des ekstatischen Tods
zerreißen wir das Gefüge der Welt.
Um mit einer starren Schlangeniris
in die Dunkelheit zu blicken, die jenseits von Dunkelheit ist.
Oh Göttin13, ohne Wissen um deine Macht
ist Befreiung bloße Farce!
Oh Teufel, ohne Wissen um deine Macht
ist Befreiung bloße Farce!
 
Rede der Erschlagenden Zunge.
Schwarzer Atem aus Feuer.
Brennender Wind meines Mundes.
Aufsteigender Schatten aus dem Scheiterhaufen.
Meine selbstermordende Dunkelheit.
Oh, Ausgehungerte, kommet.
Erhöret die Winde des schrecklichen Willens.
 
Höret den Ruf meiner Zunge.
Mit Feuer als Atem spreche ich mein Ende aus.
Bringe Schatten des Todes, zu fletschen und zu zerreißen!
 
  • 1. Om, oder ॐ, ist eine heilige Silbe in vielen indischen Religionen und wird oft in Mantras verwendet.
  • 2. in anderen Worten, verglichen mit dem, womit hier gearbeitet wird, ist man immer sehr sehr jung
  • 3. In einigen Arten von Spiritualität, besonders im indischen Vamacara und dessen westlicher Entsprechung, dem LHP, wird mit normalerweise als Abstoßend angesehenem zu arbeiten und darüber zu meditieren als eine Methode spiritueller Weiterentwicklung angesehen.
  • 4. In Indien werden Tote normalerweise nicht begraben, sondern verbrannt..
    Dieser Text beinhaltet einige Bezugnahmen auf die indischen Vamacara-Traditionen, beispielsweise die Aghori und deren historische Vorläufer, die Kapalikas. In diesen beiden gibt es die Gepflogenheit, sich mit der Asche verbrannter Toter einzureiben.
  • 5. Dies ist ein expliziter Hinweis auf die eben erwähnten Kapalikas, deren Name "Schädelmänner" bedeutet, und denen nachgesagt wird, einen Schädel als Bettelschale zu verwenden
  • 6. Dies könnte eine Anspielung an die Posaunen der Apokalypse sein, die erklingen, um das Ende der Welt herbeizurufen. Dass sie hier aus Knochen sind ist ein Symbol des Todes, jedoch auch eine weitere Bezugnahme auf die Kapalikas, Aghori etc.
  • 7. wohl im Sinne von "transzendenten"?
  • 8. Auch dies könnte sich auf historische Praktiken, die bestimmten shivaitischen Strömungen nachgesagt wurden, beziehen
  • 9. im Sinne der Geister von Toten
  • 10. Der Begriff "husk" wird im Okkultismus typischerweise im Kontext mit Kabbalah verwendet, i.e. jüdischer Mystik. Dort werden diese Hüllen (auf Hebr. "quliphoth") als unreine Schatten der Emanantionen des Göttlichen angesehen. Westliche LHP-Traditionen arbeiten recht oft mit diesem Konzept.
    An dieser Stelle hier ist es besonders interessant, dass in einigen Arten von Hinduismus sowie in vielen Formen des westlichen LHP das Selbst mit dem Göttlichen gleichgesetzt wird. Somit ist die Übertragung des Konzepts der Quliphoth in diesen Kontext nicht ganz so weit hergeholt.
  • 11. der Dreizack ist ein Symbol einiger mythologischer Wesen, unter anderem Shivas (die hier erwähnten Kapalikas und Aghori sind Shivaiten) und des Teufels.
  • 12. Es gibt einige Modelle, wie der Mensch oder seine Seele aufgebaut seien. Zu der Dreizahl hier würde die Unterteilung in Körper, Geist und Seele passen
  • 13. “Devi” ist Sanskrit für “Göttin”.
    Viele tantrische Strömungen haben einen Fokus auf eine Göttin (die oben erwähnten Kapalikas und Aghoris im Übrigen nicht). Diese Göttin wird oft Shakti genannt, was "Kraft" bedeutet. "power" ('Macht') in derselben Zeile dürfte sich darauf beziehen. Es könnte sich auch auf das pychologische/spirituelle Phänomen Kundalini beziehen. Dieses wird auch "Schlangenkraft" genannt und als die Manifestation von Shakti im menschlichen Körper, genau genommen im Rückgrat, angesehen.
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Sciera kullanıcısı tarafından Pzr, 23/04/2017 - 16:45 tarihinde eklendi
Sciera tarafından en son Çarş, 26/04/2017 - 17:20 tarihinde düzenlendi
Yorumlar
DarkFlame    Pzt, 24/04/2017 - 19:43

Auch ein sehr tiefsinniger Text, wie ich finde. Regular smile
Lyrisch hochwertige Übersetzung.
Aber bei 'Heed the winds of dread will.' müsste es heißen 'Erhöret die Winde des schrecklichen Willens.', wird wohl ein Rechtschreibfehler sein.
Die 'subtilen Knochen' kann ich auch schwer zuordnen.
Vielleicht ist ja etwas im Sinne von 'minderwertig' oder 'unwichtig' gemeint?
Bei der Einteilung in Körper, Geist und Seele stimme ich dir auch zu.
Ich würde noch erwähnen dass 'Rede der Erschlagenden Zunge' an dass 'Zungen reden' aus der Bibel....
Ansosnten hast du ja shon viel erörtert und der Text ist so individuell dass mir da ansonsten spontan nicht zu einfällt. Regular smile

Sciera    Çarş, 26/04/2017 - 17:17

Danke auch für diesen Kommentar.

Den Vertipper hab ich korrigiert.

Betreffs der subtilen Knochen, eher im Gegenteil - die Knochen, also der Tod sind ja das Verehrungswürdige hier.

Ja, die Zeile und die entsprechende Forumlierung im Titel wusste ich auch nicht so ganz einzuordnen; von dem Ritus hab ich noch nie gehört.
Ob es sich auf das Zungenreden bezieht, wer weiß.

Und ich fand den anderen Text, den von Abigor, eigentlich "individueller", wenn man das so nennen will.
Dort ging es schließlich darum sich im Rahmen einer individualistischen Weltanschauung dennoch einer mehr oder minder externen Gottheit unterwerfen zu wollen, da es dem eigenen Willen entspricht; also ein Spiel damit, was freier Wille und Individualität überhaupt bedeuten.
Hier hingegen haben wir "bloß" eine Zusammenfassung einer über 1000 Jahre alten Tradition, mit vereinzelten Querverweisen auf noch ältere Religionen.
Und beide Ideen sind nicht komplett neu in dem Genre, man könnte dafür argumentieren, dass sie sich bereits in diesem Klassiker finden lassen: https://lyricstranslate.com/en/dissection-maha-kali-lyrics.html

DarkFlame    Perş, 11/05/2017 - 13:25

Das kann ich dir nicht sagen, aber das Maha Kali gefiel mir immer recht gut, auch wenn das Album generell eher auf Ablehnung stieß.
Da muß man eben auch mal das lyrische über das musikalische stellen können wenn man in Musik mehr sieht als nur eine Aneinanderreihung von Tönen.